Papst-besuch 2011: alonso am steuer des papamobils – ein verweigertes vergnügen!

Ein unerwarteter Einblick in die Kulissen des Papstbesuchs in Spanien 2011 sorgt für Gesprächsstoff: Yago de la Cierva, der damalige Reisekoordinator, enthüllte, dass Fernando Alonso die Chance verwehrte wurde, den Papamobil zu lenken. Ein Wunsch, der im Vatikan auf deutliche Ablehnung stieß.

Der formel-1-star und das päpstliche gefährt

Der formel-1-star und das päpstliche gefährt

Laut de la Cierva hatte das spanische Organisationskomitee im Jahr 2011 explizit angefragt, ob der renommierte Formel-1-Pilot Fernando Alonso die Ehre zukommen könnte, den Papamobil während des Besuchs von Papst Benedikt XVI. zu führen. Doch die Anfrage stieß auf sofortige Ablehnung. “Wir haben es ausdrücklich vorgeschlagen. Es folgte ein Aufschrei. Man sagte uns: ‘Auf keinen Fall!’”, so de la Cierva gegenüber spanischen Medien.

Er betonte, dass er die Idee vehement verteidigt hatte, mit dem Argument, Alonso sei ein erfahrener Fahrer und der Papst sei in seinen Händen sicher. “Ich habe dafür plädiert, ich habe gesagt: ‘Ich glaube, er kann fahren, der Papst läuft kein Risiko’”, erklärte der Reisekoordinator. Die Reaktion des Vatikans war jedoch unmissverständlich und ließ keinen Raum für Diskussionen: Nur ein “nationale Polizist” durfte das Amt ausfüllen.

Die Entscheidung des Vatikans wirft Fragen auf – war es eine Frage der Sicherheit, des Protokolls oder vielleicht eine gewisse Skepsis gegenüber der Verbindung von Motorsport und religiöser Würde? Unabhängig davon bleibt die Geschichte ein amüsantes Detail aus der Planung eines historischen Ereignisses. Es zeigt, dass selbst bei der Organisation eines Papstbesuchs unerwartete Hürden und kuriose Absagen auftreten können.

Die Weigerung, Alonso die Möglichkeit zu geben, den Papamobil zu fahren, unterstreicht die strikten Regeln und Traditionen, die den Umgang mit dem Papst und seinen Transport regeln. Es ist ein kleiner, aber feiner Beweis dafür, dass selbst internationale Stars nicht immer alle Wünsche erfüllt bekommen – vor allem, wenn es um die Sicherheit und das Ansehen des höchsten Vertreters der katholischen Kirche geht.