Packers wollen cousins als super-backup – love bekommt 44.000-yard-notfall
Green Bay schlägt zurück mit einer Idee, die die NFC North zum Beben bringt: Kirk Cousins soll hinter Jordan Love zur Notlösung werden – ein 36-jähriger Ex-Rivale mit 144 NFL-Starts im Gepäck.
Warum jetzt ausgerechnet cousins?
Matt LaFleur kennt ihn noch aus Washington, da war Cousins ein aufsassiger Drittrundenpick und LaFleur der neue QB-Coach. Zwölf Jahre später könnte dieselbe Konstellation die Packers retten, falls Love zwischen Woche 3 und Januar doch mal ausfällt. „Wir haben alle Szenarien durchgerechnet“, sagte GM Brian Gutekunst und bestätigte das Gespräch offiziell. Die Rechnung: Cousins’ 298 Touchdowns gegen 131 Interceptions sind eine Versicherung, die kein anderer Free Agent bietet.
Die Frage ist nicht, ob Cousins noch werfen kann – er war letzte Saison in Atlanta bei 2.307 Yards und 68,3 % Completion. Die Frage ist, wie viel Ego er übrig hat, nach 13 Jahren als Starter hinter einem 25-Jährigen anzutreten. Die Antwort liegt in Green Bay schon bereit: ein Kader mit zwei unbewiesenen Backups, Desmond Ridder und Kyle McCord, und ein Head Coach, der weiß, dass die letzte Division geraubt wurde, weil Love zwei Spiele verpasste.

Der markt bestimmt den preis
Die Packers halten sich bedeckt. Sie wollen nicht vor dem Draft zeigen, wie sehr sie einen Veteranen brauchen, und sie wollen nicht vor Cousins zeigen, wie wenig sie bereit sind zu zahlen. Die Falcons zahlten ihm 2024 2,5 Millionen für acht Spiele. Green Bay dürfte bei ähnlichem Niveau landen, aber nur, wenn Cousins akzeptiert, dass er nicht mehr der Held ist. Die Alternative: ein Rookie in Runde 5, der kostet 900.000, aber null Erfahrung mitbringt.
Die Uhr tickt. Die Offseason-Programme beginnen in vier Wochen. Wer dann nicht unterschrieben hat, fliegt aus dem Kalkül. Cousins hat keine Zeit, sich zu beraten. Die Packers haben keine Zeit, einen neuen Malik Willis zu suchen. Beide Seiten wissen: In der NFC North entscheiden sich Playoffs an drei, vier Spielen. Einer davon könnte auf dem Arm eines 36-Jährigen liegen, der Minnesota einst zum Divisionssieg warf – gegen Green Bay.
Am Ende steht eine simple Wahrheit: Die Packers haben Angst vor einer Love-Verletzung. Cousins hat Angst vor dem Ende. Gemeinsam könnten sie die gefährlichste Reserve der Liga bilden – oder nur ein weiteres What-if in der Free-Agent-Suppe des Frühlings.
