Chicago bulls kündigen jaden ivey nach homophobie-eklat – nba zittert

Die Chicago Bulls feuern Jaden Ivey mit sofortiger Wirkung. Der Guard hatte in einem Instagram-Live-Video den Pride Month als „Fehlverhalten“ diffamiert und die LGBTQ-Community frontal attackiert – ein Tabubruch, den die Franchise nicht länger duldet.

Die Bulls begründen die Trennung knapp mit „teamschädigendem Verhalten“. Intern hieß es, man habe „null Toleranz gegenüber Diskriminierung jeglicher Art“. Die Entscheidung fiel binnen Stunden nach dem Video, das innerhalb von Minuten viral ging und auf Reddit und Twitter Hunderttausende Abrufe verzeichnete.

Ivey kontert: „gerechtigkeit darf man nicht schweigen“

Statt sich zu entschuldigen, legte Ivey nach. In einer neuen Live-Schaltung sprach er vom „Jüngsten Gericht“ und behauptete, seine Kritik sei „ein Gebet, keine Hetze“. Dabei attackierte er nicht nur die LGBTQ-Bewegung, sondern auch die katholische Kirche, die er als „falsche Religion“ bezeichnete. Die Reaktionen aus der Liga folgen prompt.

NBA-Commissioner Adam Silver ließ über seinen Sprecher erklären, man „unterstütze vollumfänglich die Entscheidung der Bulls“. Die Spielergewerkschaft NBPA ruderte zurück: Man werfe Ivey „nicht unter den Bus“, wolle aber „klare Kante gegen Hass“ zeigen. Erste Sponsoren wie Nike und Gatorade kündigten an, ihre Verträge mit dem 24-Jährigen zu prüfen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Ivey kam nach seinem Wechsel von Detroit zu Chicago nur viermal zum Einsatz, zuletzt am 11. Februar. Seine Knieprobleme hatten ihn bereits auf die Injured-List befördert – nun ist seine NBA-Karriere abrupt vorbei. Der Vertrag über 13 Millionen Dollar für die Saison 2026/27 ist hinfällig, die Bulls sparen 9,8 Millionen Dollar Luxury-Tax.

Pride nights bleiben, druck auf liga steigt

Pride nights bleiben, druck auf liga steigt

Die NBA wird trotz des Imageschadens ihre Pride-Aktionen nicht abschaffen. Experten erwarten, dass der Vorfall die Debatte über einen Verhaltenskodex für Social-Media-Aktiviten neu entfacht. „Teams werden künftig noch schneller kündigen“, sagt Insider Adrian Wojnarowski. „Die Liga will keine PR-Katastrophe riskieren.“

Ivey selbst bleibt vorerst ohne Klub. Interessenten aus Europa dürften zögern – seine Marktwertkurve ist abgestürzt. Die Warnung an alle Profis: Ein einzelnes Video kann die Karriere beenden. Die Bulls haben gezeigt, dass sie bereit sind, auch Top-Talente fallen zu lassen, wenn die rote Linie überschritten ist.