Owgr-explosion nach liv-points: dechambeau rast nach oben, rahm zurück in den top 30

Die Weltspitze des Golf-Rankings bebt. Nach LIV-Golf-Turnieren zählen auch Punkte für das OWGR – und das wirbelt die Tabelle durcheinander. Bryson DeChambeau schoss in zwei Wochen vom 41. auf den 24. Platz. Jon Rahm kehrt in die Top 30 zurück. Der Grund: ein neues Punktesystem, das die LIV-Siege endlich anerkennt.

Dechambeau jagt mit doppelsieg den owgr-code

Singapur, dann Südafrika: DeChambeau holte zwei Siege in Serie. Die Punkte daraus reichten für 17 Plätze nach oben. Fehlende Scores in Riad und Hongkong bremsen ihn aber ausgerechnet an der Schwelle zum Top-20. Die Botschaft: Wer nicht in jedem LIV-Event startet, verliert kostbare Luft.

Der Spanier Jon Rahm profitierte indirekt vom selben Rennen. Sein Playoff-Duell gegen DeChambeau in Kapstadt katapultierte ihn von Platz 34 auf 28. Der Sprung ist brutal: noch 2025 schloss er als 84. ab. Jetzt ist er zurück im elitären Kreis – ein Triumph, den er vier Top-Results und einen Sieg verdankt.

Elf europäer umkreisen die top 30

Elf europäer umkreisen die top 30

Hinter Rahm folgt Tyrrell Hatton auf Rang 30. Er sammelte Punkte nur in zwei der fünf LIV-Events – ein Warnsignal, wie schnell man trotz Namen abrutschen kann. Matt Fitzpatrick zeigt, wie’s geht: Der Engländer gewann dieses Woche das PGA-Tour-Event Valspar und schoss vom 15. direkt auf den 6. Platz. Für Europas Golf-Fans lohnt sich jeder Sonntag.

Die nächsten spanischen Flaggen: David Puig klettert nach Platz sechs in Südafrika auf 75, Ángel Ayora hält 106, Nacho Elvira 126. Die Tendenz ist klar: wer LIV spielt und punktet, steigt – wer zögert, verpasst den Zug.

Die OWGR-Tabelle ist kein Monument mehr, sondern ein lebendes Brettspiel. Wer diesen Sommer nicht mischt, findet sich im Herbst außerhalb der Top 50 wieder. Und dann wird die Startliste für die Majors richtig ungemütlich.