Österreichs wm-märchen geht weiter: dramatischer sieg in der nachspielzeit!
Kansas City bebte – und ganz Österreich feiert! Die Nationalmannschaft hat sich in einem nervenzerreißenden Finale der Gruppenphase gegen Algerien mit 3:3 durchgesetzt und sensationell die K.o.-Runde der WM 2026 erreicht. Ein Triumph, der 44 Jahre Wartezeit beendet und ein ganzes Land in Euphorie versetzt.
Die verrückteste schlussphase überhaupt
Was die Fans in Kansas City und vor den Bildschirmen erlebt haben, gleicht einem Film. Lange Zeit schien es, als würde der Traum von der K.o.-Runde platzen. Algerien hatte die Partie durch einen Treffer in der 90. Minute gedreht. Doch dann, in der sechsten Minute der Nachspielzeit, schlug Sasa Kalajdzic zu und sicherte Österreich den Einzug ins Sechzehntelfinale. Ein Tor, das mehr wert ist als nur zwei Punkte – es ist ein Symbol für den unbändigen Willen und die ungebrochene Leidenschaft einer Mannschaft, die trotz Rückschlägen nicht aufgibt.
Teamchef Ralf Rangnick, sichtlich erleichtert, sprach nach dem Abpfiff von einem Spiel, das er in seiner 40-jährigen Trainerkarriere so noch nie erlebt habe. „Alfred Hitchcock hätte das nicht besser drehen können“, so der Fußballlehrer, der sich in dieser Nacht nicht nur um die sportliche Zukunft seiner Mannschaft, sondern auch um seine eigene Frisur sorgte. Der Jubel war ohrenbetäubend, Andreas Herzog, ORF-Experte, vergaß sich völlig und riss dabei seinen Anzug.

Ein „nichtangriffspakt“? die spekulationen
Die Partie war von einer ungewöhnlichen Spannung geprägt. Da beide Teams bereits vor dem Anpfiff sicher für die K.o.-Runde qualifiziert waren, kursierten Spekulationen über einen möglichen „Nichtangriffspakt“. Doch diese Befürchtungen wurden schnell entkräftet. Beide Mannschaften lieferten sich einen erbitterten Kampf, der jedoch ab der 70. Minute immer wieder durch Phasen des Ballgeschiebes und fehlender Entschlossenheit gekennzeichnet war. Das Publikum buhte, die Uhr tickte – und dann kam die dramatische Wendung.
Marko Arnautovic hatte Österreich in Führung gebracht (28.), Marcel Sabitzer erhöhte auf 2:0 (55.). Rafik Belghali (45.) und Riyad Mahrez (60.) glichen jedoch aus. Die Algerier schossen sich in einen Rausch, spielten über 100 Pässe, bevor Mahrez in der 90.+3 Minute das scheinbare Todesurteil verkündete. Doch dann der Haller-Moment. Der Moment, der Österreich ins Rampenlicht der Welt katapultierte.
Marko Sabitzer, sichtlich erschöpft, äußerte nach dem Spiel seine Unzufriedenheit mit den Gegentoren: „Teilweise unseriös“, urteilte er im MagentaTV-Interview. Aber wer will an diesem Abend schon an Details denken? Die Freude ist einfach zu groß.

Die nächste hürde: spanien
Für das ÖFB-Team geht es im Sechzehntelfinale gegen Spanien. Eine schwere Aufgabe, aber nach dem dramatischen Sieg gegen Algerien ist alles möglich. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie zu Höchstleistungen fähig ist, wenn es darauf ankommt. Und wer weiß, vielleicht schreibt sich die Geschichte der österreichischen Nationalmannschaft ja gerade erst.
Der iranische Fußballverband zeigte sich enttäuscht, denn die Algerier hätten mit einem Sieg die K.o.-Runde erreicht, was für den Iran die Tür zu einem historischen WM-Erfolg geöffnet hätte. Aber das ist nun Vergangenheit. Österreich hat Geschichte geschrieben. Und das ist gut so.
