Walsh sprengt rekord: 23,55 sekunden für den sieg!
Rom – Die Schwimmwelt steht Kopf! Gretchen Walsh aus den USA hat heute im italienischen Rom eine neue Bestmarke über 50 Meter Freistil aufgestellt. Mit einer unglaublichen Zeit von 23,55 Sekunden hat sie nicht nur den Weltrekord gebrochen, sondern auch die Konkurrenz in den Schatten gestellt. Ein Moment, der in die Geschichte der Schwimm-WM eingeht.

Ein wettkampf auf höchstem niveau
Das Trofeo Settecolli, ein prestigeträchtiges europäisches Schwimmrennen, bot heute eine Finalbesetzung, die ihresgleichen sucht. Neben der jungen Walsh waren die Legende Sarah Sjöström aus Schweden, die nach ihrer Babypause zurückkehrt, und die italienische Hoffnung Sara Curtis am Start. Alle drei versprachen ein Spektakel – und sie lieferten.
Walsh hatte bereits im Vorlauf mit 24,10 Sekunden die Nase vorn. Sjöström folgte mit 24,24 Sekunden, gefolgt von Curtis mit 24,37 Sekunden. Doch was dann in der Finalbesetzung geschah, übertraf alle Erwartungen. Walsh verbesserte ihre Vorlaufzeit um mehr als eine halbe Sekunde und katapultierte sich in die Geschichtsbücher.
Die schwedische Veteranin Sjöström zeigte ebenfalls eine beeindruckende Leistung und erreichte mit 23,86 Sekunden ihre zweitbeste Zeit überhaupt. Ein starkes Comeback nach der Mutterschaft, das zeigt, dass sie immer noch zu den Top-Athletinnen der Welt gehört. Auch die junge Italienerin Curtis konnte mit einer neuen nationalen Bestzeit von 24,09 Sekunden überzeugen und sicherte sich die Bronzemedaille.
Walsh ist kein unbeschriebenes Blatt. Allein bei den Weltmeisterschaften im Kurzbahn-Bereich in Budapest im Dezember 2024 pulverisierte sie bereits die Konkurrenz und stellte elf Weltrekorde auf, darunter sieben Goldmedaillen. Auch die Kurzbahn-Marke über 50 Meter Freistil (22,83 Sekunden) trägt ihren Namen. Damit ist sie die einzige Schwimmerin, die aktuell Weltrekorde sowohl im Lang- als auch im Kurzbahn-Bereich hält. Ihre Sammlung umfasst nun vier Einzelweltrekorde im Kurzbahn-Bereich, zwei in der Staffel sowie zwei im Langbahn – darunter der über 100 Meter Schmetterling, den sie im Mai 2025 aufstellte.
Doch Walsh’s Triumph war nicht der einzige Höhepunkt des Wochenendes. Bereits am Samstag pulverisierte die niederländische Sprinterin Marrit Steenbergen den Weltrekord über 100 Meter Freistil mit einer Zeit von 51,68 Sekunden und überbot damit die lange als unübertroffen geltende Marke von Sarah Sjöström aus dem Jahr 2017. Ein Wochenende, das die Schwimmwelt in Atem hält und neue Maßstäbe setzt.
