Openda-flaute bei juve: wm-traum in gefahr?
Turin erbebt! Der junge Stürmerstar Lois Openda scheint in der Allianz Arena völlig den Boden unter den Füßen verloren zu haben. Seit über 100 Tagen trafen die Fans nicht mehr, und in fast einem Jahr nur drei magere Treffer – eine erschreckende Entwicklung, die nun auch seinen Platz im belgischen Nationalteam gefährden könnte.

Die torflaute lähmt openda
Die Zahlen lügen nicht: Openda, einst als vielversprechendes Talent gehandelt, dümpelt in der Juve-Hierarchie immer weiter ab. Selbst Milik, der seit fast zwei Jahren auf einen Einsatz verzichtete, fand kürzlich den Weg zurück ins Tor – ein deutliches Zeichen der Verzweiflung von Coach Spalletti. Sein letztes Tor für die Bianconeri datiert vom 20. Dezember gegen die Roma, ein fast schon vergessener Erfolg. Die Bilanz der letzten 365 Tage ist desaströs: nur drei Treffer in knapp 365 Tagen.
Ein Blick auf die Statistiken offenbart das Ausmaß der Krise: Ein Tor mit RB Leipzig gegen Wolfsburg, ein weiteres in der Champions League gegen Bodo/Glimt und das bereits erwähnte Tor gegen die Roma – das ist das traurige Gesamtpaket, das Openda im letzten Jahr zusammenfand. In über 1600 gespielten Minuten, verteilt auf Bundesliga, DFB-Pokal, Serie A, Coppa Italia und Champions League, blieb er weitestgehend blass. Seine Torquote von einem Tor pro sechs Spielen ist für einen Stürmer seines Kalibers schlichtweg unhaltbar.
Es ist schwer zu übersehen, dass Openda in dieser Saison kaum noch in Tritt kommt. Die Versuche von Spalletti, ihn wieder in Schwung zu bringen, scheinen wirkungslos geblieben. Im letzten Monat spielte er lediglich eine Minute nach, und das nur in der Partie gegen die Roma.
Rudi Garcia, der belgische Nationaltrainer, hält zwar noch an ihm fest, doch wie lange noch, wenn Openda weiterhin so wenig Einsatzzeit bekommt? Die Hoffnung der Bianconeri ruht darauf, dass die nordamerikanische Tournee ihm doch noch die Chance gibt, sich zu präsentieren und seinen Marktwert zu steigern – eine ironische Wendung, denn sein Engagement in Turin steht offenbar kurz vor dem Aus.
Und das zu einem immensen Preis: Juventus muss nach Ablauf der Leihe satte 40,6 Millionen Euro für den endgültigen Transfer zahlen, zuzüglich der bereits gezahlten Leihgebühr von 3,3 Millionen Euro. Ein Gesamtpaket von 44 Millionen Euro, noch bevor man seinen Jahresgehalt von 7,4 Millionen Euro berücksichtigt. Ein teurer Fehlkauf, der letztlich so viele Tore erzielte wie Bremer – und das ist wenig schmeichelhaft.
