Olympique marseille: aubameyang eskalatiert – nächste disziplinärmaßnahme!

Chaos im Hause Olympique Marseille! Nur noch zwei Spieltage stehen in der Ligue 1 an, und der Kampf um die Europa-League-Plätze wird zur Zitterpartie – nicht zuletzt wegen neuer interner Aussetzer. Der Stürmerstar Pierre-Emerick Aubameyang steht nun zum dritten Mal in dieser Saison im Visier des Vereins, nachdem er bei einer Auseinandersetzung in der Sportanlage La Commanderie einen Feuerlöscher auf den Sportdirektor-Vertreter Bob Tahri und dessen Habseligkeiten gerichtet haben soll.

Ein trainingschaos und seine folgen

Ein trainingschaos und seine folgen

Die Ereignisse, die sich am Donnerstagabend ereigneten, zeugen von einem bemerkenswerten Mangel an Professionalität. Demnach sollen rund zehn Spieler an der Sache beteiligt gewesen sein, als Bob Tahri, der für die Einhaltung der Sperrstunden zuständig ist, versuchte, die Stimmung aufzulockern. Aubameyang soll daraufhin ohne böse Absicht – so einige Beteiligte – „nur um die Stimmung aufzulockern“, den Feuerlöscher gezückt und gegen Tahri und dessen Sachen abgefeuert haben. Ein Verhalten, das selbst im Fußballgeschäft seinesgleichen sucht.

Die Vereinsführung reagierte umgehend. Aubameyang wurde umgehend vom Team distanziert und wird somit im nächsten Spiel ausfallen. Die beiden Präsidenten des Vereins beriefen daraufhin eine Krisensitzung mit dem gesamten Team ein, in der sich Aubameyang bei Tahri entschuldigte. Die Situation wirft ein schlechtes Licht auf den Verein und gefährdet die ambitionierten Ziele für die Saison.

Doch was bedeutet dieser Vorfall für die Zukunft des Olympique Marseille? Die Frage nach der Disziplin innerhalb des Teams stellt sich erneut. Nach den bereits vorherigen Auseinandersetzungen, die zur Entfernung von Adrien Rabiot und Jonathan Rowe führten, ist dies bereits die dritte Maßnahme dieser Art in dieser Saison. Der Verein muss dringend Maßnahmen ergreifen, um das Klima im Team zu verbessern und die Professionalität wiederherzustellen. Sonst drohen nicht nur sportliche Enttäuschungen, sondern auch ein Imageschaden, der den Verein noch lange begleiten könnte. Es bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen die Kurve noch kriegen und den Weg in die Europa League finden – oder ob das Chaos im Hause Marseille weitergeht.