Olympia-enttäuschung für finn sonnekalb: gold geht an stolz
- Winterspiele in italien: ein schwieriger start für den deutschen eisschnellläufer
- Jordan stolz triumphiert mit olympischem rekord
- Krankheit warf sonnekalb zurück
- Kontroverse und disqualifikation im rennen
- Deutsche ergebnisse: klein und dombek im mittelfeld
- Deutschland seit 2010 ohne medaille im eisschnelllauf
- Stolz: triumph und weitere medaillenchancen
- Ergebnisse im überblick
Winterspiele in italien: ein schwieriger start für den deutschen eisschnellläufer
Für Finn Sonnekalb markieren die Olympischen Winterspiele in Italien einen wichtigen Meilenstein in seiner Karriere. Doch der Start in das Turnier verlief alles andere als geplant. Der junge Athlet musste sich im ersten Lauf über 1.000 Meter mit einem enttäuschenden 12. Platz begnügen. Der große Favorit, der vor den Spielen als Medaillenkandidat gehandelt wurde, blieb hinter den Erwartungen zurück.

Jordan stolz triumphiert mit olympischem rekord
Den Sieg sicherte sich der US-amerikanische Star Jordan Stolz mit einer beeindruckenden Leistung und einem neuen olympischen Rekord von 1:06,28 Minuten. Jenning De Boo aus den Niederlanden belegte den zweiten Platz, gefolgt von Zhongyan Ning aus China. Stolz demonstrierte seine Dominanz in der Sprintdisziplin eindrucksvoll und feierte seinen ersten Olympiasieg.
Krankheit warf sonnekalb zurück
Finn Sonnekalberklärte nach dem Rennen, dass er nach der Eröffnungsfeier erkrankt war. „Ich bin nach der Eröffnungsfeier krank geworden, lag mit Fieber, Schüttelfrost und Gliederschmerzen – also typischen Grippesymptomen – zwei Tage lang im Bett. Ich bin froh, dass ich wieder stehe“, so der 18-Jährige. Er bezeichnete seinen Lauf als „semi-gut“, machte aber die gesundheitlichen Probleme als Grund für seine Leistung aus.
Kontroverse und disqualifikation im rennen
Für Aufsehen sorgte ein Zwischenfall zwischen dem Niederländer Joep Wennemars und dem Chinesen Ziwen Lian. Lian behinderte Wennemars beim Bahnwechsel, was zu einem deutlichen Zeitverlust für den Niederländer führte und seine Medaillenchancen zunichtemachte. Die niederländischen Fans im Milano Speed Skating Stadium reagierten mit einem lautstarken Pfeifkonzert. Anschließend wurde Lian disqualifiziert. Obwohl Wennemars noch einmal laufen durfte, konnte er sich nicht mehr verbessern und landete auf dem fünften Platz.
Deutsche ergebnisse: klein und dombek im mittelfeld
Neben Finn Sonnekalb traten auch weitere deutsche Athleten an. Moritz Klein erreichte den 15. Platz und damit das zweitbeste Ergebnis für Deutschland. Hendrik Dombek belegte den 16. Rang. Die deutschen Eisschnellläufer warten weiterhin auf eine Medaille.
Deutschland seit 2010 ohne medaille im eisschnelllauf
Deutschland wartet seit den Winterspielen 2010 auf das erste Edelmetall im Eisschnelllauf. Der letzte deutsche Medaillengewinner war Jens Boden im Jahr 2002 in Salt Lake City, der Bronze über 5.000 Meter gewann. Sonnekalb hat am 19. Februar eine weitere Chance, diese Durststrecke zu beenden, wenn er über seine Paradestrecke, die 1.500 Meter, an den Start geht.
Stolz: triumph und weitere medaillenchancen
Für Jordan Stolz, den aktuellen Weltrekordhalter, ist der Sieg in Mailand der erste Olympiasieg seiner Karriere. Der 21-Jährige mit deutschen Wurzeln (seine Großeltern und sein Vater Dirk stammen aus Schluchsee) gilt auch über 500 Meter und 1500 Meter als Topfavorit auf Gold. Die Familie Stolz pflegt weiterhin enge Verbindungen nach Deutschland.
Ergebnisse im überblick
| Platz | Athlet | Nation | Zeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Jordan Stolz | USA | 1:06,28 |
| 2 | Jenning De Boo | Niederlande | 1:06,92 |
| 3 | Zhongyan Ning | China | 1:07,05 |
| 12 | Finn Sonnekalb | Deutschland | 1:08,80 |
| 15 | Moritz Klein | Deutschland | - |
| 16 | Hendrik Dombek | Deutschland | - |
