Olympia-drama im skeleton: katie uhlaender kämpft gegen mutmaßliche manipulation

Bitterer kampf um olympia-teilnahme

Die zweifache Weltmeisterin im Skeleton, Katie Uhlaender, sieht sich im Kampf um einen Startplatz bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo benachteiligt. Sie erhebt schwere Vorwürfe der Wettbewerbsmanipulation gegen das kanadische Team und hat nun sogar den US-Vizepräsidenten JD Vance um Unterstützung gebeten.

Vorwurf der wettbewerbsmanipulation

Vorwurf der wettbewerbsmanipulation

„Er ist unser Olympia-Delegierter und genießt meines Wissens einen guten internationalen Ruf. Ich hielt das für eine gute Gelegenheit, auf die größte Bedrohung für den Sport aufmerksam zu machen: Wettbewerbsmanipulation“, erklärte Uhlaender der schwedischen Tageszeitung Expressen. Sie sei überzeugt, dass Doping nicht die größte Gefahr für den fairen Sport darstelle, sondern eben solche Machenschaften.

Der fall lake placid

Der fall lake placid

Uhlaender wirft Kanada vor, bei einem Rennen in Lake Placid gezielt vier Starterinnen zurückgezogen zu haben. Dieser Schritt habe dazu geführt, dass sie zwar das Rennen gewann, aber nicht die notwendigen Qualifikationspunkte für die Olympischen Spiele sammeln konnte. Wäre das kanadische Quartett angetreten, hätte Kanada möglicherweise einen eigenen Olympia-Startplatz verloren.

Abfuhr vom cas

Bereits zuvor hatte Uhlaender vor der Ad-hoc-Kammer des Internationalen Sportgerichtshofs CAS eine Abfuhr erhalten. Der CAS erklärte sich für ihren Fall nicht zuständig, da dieser zu lange zurückliege. Die 41-Jährige hält den Rückzug der Kanadierinnen für eine eindeutige Manipulation, um ihre Chancen zu schmälern.

Kanada weist vorwürfe zurück

Der kanadische Verband wies die Vorwürfe der Manipulation entschieden zurück und begründete den Rückzug mit einem anstrengenden Wettkampfkalender. Sowohl eine Untersuchung des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes als auch ein anschließender Einspruch von Uhlaender blieben jedoch ohne Erfolg.

Wildcard-antrag und unterstützung

Am vergangenen Samstag beantragte das US-Olympiakomitee, unterstützt von acht weiteren Ländern, die Vergabe einer Wildcard für Uhlaender. Das Schreiben wurde auch an die Präsidentin des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Kirsty Coventry, adressiert. Die Hoffnung auf eine nachträgliche Qualifikation lebt.

Die argumente auf einen blick

  • Katie Uhlaender, zweifache Weltmeisterin im Skeleton
  • Vorwurf der Wettbewerbsmanipulation gegen Kanada
  • Rennen in Lake Placid als zentraler Punkt der Kritik
  • Abfuhr vom CAS
  • Antrag auf Wildcard durch das US-Olympiakomitee