Olympia-bronze für hase und volodin: zukunft bleibt offen
- Erfüllter traum in mailand: hase und volodin holen bronze
- Zukunftspläne ungewiss: saisonabschluss und bundeswehr-lehrgang
- Wm in prag als letzter großer wettbewerb
- Knappe kür wirft medaillenträume zurück
- Erleichterung über medaille überwiegt enttäuschung
- Acht jahre nach savchenko/massot erneut olympia-medaille für deutschland
Erfüllter traum in mailand: hase und volodin holen bronze
Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin haben bei den Olympischen Winterspielen in Mailand eine fantastische Leistung vollbracht und sich die Bronze-Medaille im Paarlauf gesichert. Für das deutsche Eiskunstlauf-Paar ist dies der krönende Abschluss einer intensiven Saison. Nach den Spielen ließen sie jedoch ihre zukünftigen Pläne offen. Als ich diese Zeilen schreibe, spüre ich die Aufregung und den Teamgeist, die dieser Erfolg mit sich bringt!

Zukunftspläne ungewiss: saisonabschluss und bundeswehr-lehrgang
"Wir werden die Saison beenden, den Sommer genießen, ein bisschen freimachen. Ich habe einen Bundeswehr-Lehrgang. Dann schauen wir, wie es weitergeht, wie lang und in welchem Rahmen", erklärte Hase nach der Kür. Die unmittelbare Zukunft ist also geprägt von Erholung und militärischer Ausbildung. Es bleibt spannend zu sehen, ob das erfolgreiche Paar auch weiterhin gemeinsam auf dem Eis stehen wird. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie Sportler ihre Karriere mit anderen Verpflichtungen vereinbaren.

Wm in prag als letzter großer wettbewerb
Vor dem möglichen Karriereende oder einer längeren Pause steht noch die Weltmeisterschaft in Prag (24. bis 29. März) auf dem Programm. Dort wollen Hase und Volodin sicherlich noch einmal ihr Bestes geben und vielleicht sogar um eine weitere Medaille kämpfen. Die WM bietet eine gute Gelegenheit, die Olympia-Form zu bestätigen und sich mit den besten Paarläufern der Welt zu messen.
Knappe kür wirft medaillenträume zurück
Obwohl das deutsche Duo nach dem Kurzprogramm noch in Führung gelegen hatte, reichte eine nicht ganz fehlerfreie Kür mit 219,09 Punkten letztendlich nur zu Bronze. Die überragenden japanischen Weltmeister Riku Miura/Ryuichi Kihara (231,24) und das georgische Paar Anastassia Metelkina/Luka Berulawa (221,75) lieferten die besseren Darbietungen ab. Trotzdem ist der Gewinn einer olympischen Medaille ein herausragender Erfolg.
Erleichterung über medaille überwiegt enttäuschung
Trotz des geplatzten Traums von Gold überwog bei Minerva-Fabienne Hase die Erleichterung. "Dass es gereicht hat für eine Medaille." Die Farbe der Medaille spielte dabei eine untergeordnete Rolle. "Wir sind einfach sehr stolz, dass wir eine Medaille mit nach Hause nehmen dürfen bei unserem ersten gemeinsamen Olympischen Spielen nach drei Jahren zusammenlaufen. Ich glaube, das können nicht viele von sich behaupten.", so Hase strahlend.
Acht jahre nach savchenko/massot erneut olympia-medaille für deutschland
Der Gewinn der Bronze-Medaille ist ein bedeutender Erfolg für den deutschen Eiskunstlauf. Acht Jahre nach dem sensationellen Olympiasieg von Aljona Savchenko und Bruno Massot steht Deutschland erneut im Rampenlicht. Dies zeigt, dass die deutsche Eiskunstlauf-Tradition lebendig ist und auf talentierte Athleten setzen kann. Als Sportexperte freue ich mich über jeden Erfolg unserer deutschen Athleten!
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