Olympia mailand/cortina: schwedische dominanz im sprint – deutsche kämpfen
Olympische winterspiele: schwedinnen unangefochten, deutsche skilangläuferinnen kämpfen
Mailand/Cortina d’Ampezzo, 10. Februar 2026 – Während die schwedischen Skilangläuferinnen in Tesero eine beeindruckende Leistung zeigen, haben es die deutschen Athletinnen Laura Gimmler und Coletta Rydzek zwar ins Viertelfinale des klassischen Sprints bei den Olympischen Winterspielen geschafft, konnten aber nicht mit der Spitze mithalten. Die Qualifikation verlief für das deutsche Team alles andere als optimal.
Schwierige bedingungen in tesero
Der Sprint in Tesero erwies sich als besonders anspruchsvoll. Laura Gimmler belegte am Dienstagmorgen den 17. Platz mit einem Rückstand von 9,60 Sekunden auf die Siegerin des Prologes, Linn Svahn aus Schweden, über die 1,6 Kilometer. „Es war sehr, sehr hart, härter als ich dachte. Nach dem letzten Anstieg war ich schon gut blau“, erklärte Gimmler im ZDF. Coletta Rydzek musste sich mit Platz 24 begnügen und hatte sogar einen Rückstand von 11,59 Sekunden.

Deutsche ergebnisse im überblick
Auch Sofie Krehl kämpfte um den Einzug ins Viertelfinale und landete auf dem 21. Platz. Katherine Sauerbrey verpasste das Viertelfinale mit Platz 39 knapp. Die schwedische Stärke wurde durch das Podest unterstrichen: Hinter Linn Svahn folgten die Peking-Olympiasiegerin und Weltmeisterin Jonna Sundling auf Platz zwei und Johanna Hagström auf dem dritten Rang.

Viertelfinale und modus
Die Viertelfinals der besten 30 Skilangläuferinnen werden ab 11:45 Uhr in fünf Läufen mit jeweils sechs Starterinnen ausgetragen. Die besten zwei Athletinnen jedes Laufs sowie insgesamt zwei weitere Zeitbeste qualifizieren sich für das Halbfinale der zwölf besten. Dort wird im selben Modus um den Einzug ins Finale (ab 13:24 Uhr) gekämpft.
Gimmler mit guter form, rydzek sucht noch den anschluss
Laura Gimmler zeigte bereits Ende Januar bei der Olympia-Generalprobe in Goms eine starke Leistung im klassischen Stil und erreichte den zweiten Platz. Coletta Rydzek konnte in der laufenden Weltcup-Saison zwar zweimal den zweiten Platz belegen, allerdings beide Male im freien Stil. Im klassischen Stil hat sie bisher noch nie ein Finale der besten sechs erreicht. Die Konkurrenz ist groß, aber die deutsche Mannschaft gibt nicht auf.
Ausblick und teamgeist
Die kommenden Rennen versprechen spannende Duelle. Wir werden weiterhin die Leistungen unserer deutschen Athleten verfolgen und berichten. Der Teamgeist und die Leidenschaft für den Sport sind das, was uns antreibt und uns als TSV Pelkum Sportwelt auszeichnet. Gemeinsam erleben wir die Faszination des Sports!
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