Olympia mailand/cortina: auch schweizer eishockey-team von norovirus getroffen

Norovirus-welle bei den olympischen winterspielen

Ein weiterer Rückschlag für das olympische Eishockey-Turnier in Mailand und Cortina d’Ampezzo: Nach der finnischen Frauen-Nationalmannschaft ist nun auch das Team der Schweiz von einer Norovirus-Infektion betroffen. Die Nachrichten erreichen uns am 06. Februar 2026, 23:12 Uhr, wie SID berichtet.

Eröffnungsfeier versäumt

Eröffnungsfeier versäumt

Wie Swiss Olympic mitteilte, konnte das Schweizer Team aufgrund eines bestätigten Falls in der Nacht zu Freitag nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Die Gesundheit der Athletinnen steht an erster Stelle. Die Entscheidung fiel in enger Abstimmung mit dem medizinischen Personal vor Ort und nach Konsultation von Fachleuten.

Isolation als vorsichtsmaßnahme

Isolation als vorsichtsmaßnahme

Nach dem knappen Auftaktsieg gegen Tschechien (4:3 n.P.) wurde das gesamte Team vorsorglich isoliert. Dies soll eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern und die Gesundheit der restlichen Spielerinnen schützen. Die betroffene Sportlerin befand sich bereits seit Beginn der Symptome in Isolation im olympischen Dorf.

Symptome bereits abgeklungen

Erfreulicherweise scheint der Zustand der infizierten Athletin sich bereits verbessert zu haben. Laut Angaben von Swiss Olympic ist sie seit dem Morgen wieder symptomfrei. Dennoch wird das Team weiterhin isoliert bleiben, um mögliche neue Fälle frühzeitig zu erkennen und zu verhindern. Die Situation wird genau beobachtet.

Auswirkungen auf den spielplan

Die Norovirus-Epidemie hat bereits zu einer Verschiebung im Spielplan geführt. Das ursprüngliche Eröffnungsspiel der finnischen Frauen-Nationalmannschaft gegen Kanada wurde auf den 12. Februar verlegt. Ob auch der Spielplan der Schweizerinnen angepasst werden muss, ist derzeit noch unklar. Dies hängt von der weiteren Entwicklung der Situation ab.

Hintergrund zur norovirus-infektion

Noroviren sind hoch ansteckend und verursachen häufig Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Sie verbreiten sich schnell in geschlossenen Räumen und können zu größeren Ausbrüchen führen, wie wir es aktuell bei den Olympischen Spielen erleben. Hygiene ist daher von entscheidender Bedeutung, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Reaktionen und weitere entwicklungen

Die Organisatoren der Olympischen Spiele arbeiten eng mit den medizinischen Teams zusammen, um die Situation im Griff zu behalten. Regelmäßige Tests und strenge Hygienemaßnahmen sollen dazu beitragen, die Gesundheit der Athletinnen und Betreuer zu schützen. Wir werden Sie weiterhin über die neuesten Entwicklungen informieren.