Olympia 2026: schweiz dominiert team-kombi, straßer muss kämpfen

Olympia 2026: schweiz dominiert team-kombi, straßer muss kämpfen

Bormio, Italien – Die alpine Ski-Team-Kombination bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand Cortina verspricht ein spannendes Rennen zu werden. Nach der Abfahrt liegen die Italiener zwar in Führung, doch die Schweiz hat mit gleich drei Teams in den Top 4 eine beeindruckende Ausgangsposition eingenommen. Für das deutsche Team um Linus Straßer steht im Slalom eine große Herausforderung bevor.

Italien führt, aber die schweiz kontert

Giovanni Franzoni (Italien) fuhr die schnellste Abfahrtszeit, gefolgt von Alexis Monney (+ 0,17 Sekunden) und Marco Odermatt (+ 0,28 Sekunden) aus der Schweiz. Die Schweizer zeigten eine starke Teamleistung und bewiesen, dass sie im Kampf um die Medaillen eine ernstzunehmende Mannschaft sind. Die italienische Führung ist jedoch knapp, und die Schweizer werden alles daran setzen, im Slalom noch einmal anzugreifen.

Straßer benötigt eine starke leistung

Straßer benötigt eine starke leistung

Für das deutsche Team ist die Situation angespannt. Linus Straßer muss im Slalom eine deutliche Steigerung zeigen, um das Team noch in eine gute Position zu bringen. Simon Jocher lieferte eine solide Leistung ab und belegte den elften Platz (+ 1,33 Sekunden). Seine starke Abfahrt war ein Hoffnungsschimmer für das deutsche Team.

Jocher überzeugt in der abfahrt

Jocher überzeugt in der abfahrt

Simon Jocher zeigte eine beeindruckende Abfahrt, bei der er viel Risiko einging und dafür größtenteils belohnt wurde. Trotz kleiner Fehler in der Carcentina-Traverse und im letzten Sektor übernahm er die Führung, bevor er von den Schweizer und Italienern überholt wurde. Jocher bewies, dass er in guter Form ist und eine wichtige Stütze für das deutsche Team sein kann.

Odermatts starke fahrt und franzonis perfektion

Odermatts starke fahrt und franzonis perfektion

Marco Odermatt zeigte eine nahezu perfekte Fahrt, wurde jedoch von Giovanni Franzoni übertroffen, der eine herausragende Leistung ablieferte. Franzoni fand im unteren Teil der Strecke die perfekte Linie und setzte sich mit 0,28 Sekunden Vorsprung an die Spitze. Auch Dominik Paris, der Weltcup-Rekordsieger auf der Stelvio, zeigte eine starke Leistung und belegte den dritten Platz.

Monney kämpft sich nach vorne

Alexis Monney, der 2024 den Weltcup auf dieser Strecke gewann, zeigte einen starken Kampfgeist. Trotz eines fast gestürzten Sprungs am Anfang, konnte er sich im Mittelteil an die Spitze setzen und mit nur 0,17 Sekunden Rückstand ins Ziel kommen. Allmen, der Abfahrts-Olympiasieger, verlor jedoch im Ziel Schwung und fiel auf den vierten Platz zurück.

Vonn und weitere verletzungen

Neben den sportlichen Höhepunkten gab es auch traurige Nachrichten. Nicht nur Lindsey Vonn, sondern auch eine weitere Athletin aus Andorra hat sich vor den Spielen schwer verletzt. Die genauen Umstände sind noch unklar, aber die Verletzung wirft einen Schatten auf die Vorbereitung der Athleten.

Ergebnisse der abfahrt (team-kombination männer)

PlatzAthletNationZeit
1Giovanni FranzoniItalien
2Alexis MonneySchweiz+ 0,17 Sek.
3Marco OdermattSchweiz+ 0,28 Sek.
11Simon JocherDeutschland+ 1,33 Sek.

Die Team-Kombination der Alpin-Männer verspricht ein spannendes Finale. Die Schweiz hat sich in eine hervorragende Position gebracht, aber Italien und andere Teams werden alles daran setzen, um die Medaillen zu kämpfen. Die Fans können sich auf ein packendes Rennen freuen!