Oilers versagen in verlängerung: stützle glänzt für ottawa!
Die Edmonton Oilers haben eine bittere Niederlage im Kampf um die NHL-Playoff-Tickets einstecken müssen. Gegen die Utah Mammoth gab es eine dramatische Overtime-Niederlage mit 5:6 – ein Rückschlag, der die Situation in der Pacific Division weiter verkompliziert.
Draisaitls fehlen wiegt schwer
Ohne ihren Superstar Leon Draisaitl, der seit Mitte März ausfällt, wirkten die Oilers merklich geschwächt. Die Abwesenheit des verletzten Stürmers ist unverkennbar, und die Mannschaft sucht weiterhin nach einer stabilen Alternative. J.J. Peterka, Draisaitls Nationalmannschaftskollege, trug mit seinem Treffer zum Sieg Utahs bei – ein ironischer Seitenhieb für Edmonton.

Stützle führt ottawa zum sieg
Während die Oilers Federn lassen mussten, präsentierte sich Tim Stützle von den Ottawa Senators in herausragender Form. Der deutsche Spieler führte sein Team mit einem Tor und zwei Assists zum 6:2-Erfolg gegen die Tampa Bay Lightning. Die Senators, die im Wildcard-Ranking des Ostens derzeit auf dem zweiten Platz liegen, untermauerten damit ihre Ambitionen auf einen Playoff-Platz.
Die Verfolger sind dicht auf den Fersen: Columbus Blue Jackets feierten einen wichtigen Sieg im Duell mit den Detroit Red Wings und gewannen nach Penaltyschießen mit 4:3. Moritz Seider konnte lediglich einen Assist verbuchen. Die Red Wings liegen nun drei Punkte hinter den direkten Playoff-Rängen.
Chaos in boston: sturm verpasst playoff-einzug
Auch die Boston Bruins, angeführt vom ehemaligen Bundestrainer Marco Sturm, verpassten den vorzeitigen Einzug in die Meisterrunde. Eine knappe Niederlage gegen die Carolina Hurricanes mit 5:6 in der Verlängerung ließ die Hoffnung auf einen sicheren Platz platzen. Lukas Reichel blieb unberücksichtigt, während die Bruins weiterhin mit sechs Punkten Vorsprung auf die Blue Jackets gut dastehen.
Die Tabelle ist eng, der Kampf um die Playoff-Tickets wird bis zum Schluss dramatisch sein. Die Oilers müssen sich nun rasch sammeln und ihre Leistung steigern, um nicht den Anschluss zu verlieren. Für Tim Stützle und die Senators hingegen gilt es, den Schwung mitzunehmen und den zweiten Platz im Wildcard-Ranking zu verteidigen.
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