Schock bei der wm: almirón fliegt nach mundschutz-geste vom platz!

Dortmund – Die Fußballwelt steht Kopf! Beim Gruppenspiel zwischen der Türkei und Paraguay ist es zu einer absurden Situation gekommen, die nun WM-Geschichte schreiben wird: Miguel Almirón von Atlanta United wurde in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit der roten Karte vom Platz geschickt – und das wegen einer Geste, die er vermutlich gar nicht bewusst so interpretieren wollte.

Die neue regel und ihre konsequenzen

Die neue regel und ihre konsequenzen

Nach den Vorfällen um Gianluca Prestianni und Vinícius Júnior hatte die FIFA eine Regeländerung beschlossen, die das Verdecken des Mundes bei Auseinandersetzungen mit Gegenspielern unter Strafe stellt. Eine Maßnahme, die nun im WM-Spiel in ihrer Härte offenbar wurde. Im Mittelfeld kam es zu einer hitzigen Diskussion zwischen Mert Müldür und Almirón, bei der sich Letzterer im Affekt das Trikot über den Mund zog. Ein Augenblick, der ihm nun den Platzverweis kostete.

Die Bilder, die der VAR zeigte, waren eindeutig: Almirón verdeckte seinen Mund. Schiedsrichter Iván Barton, der die Partie leitet, zögerte nicht und zog die rote Karte. Ein umstrittener Moment, der die türkischen Fans in Rage versetzte und die paraguayische Bank in helle Aufregung brachte.

Es ist nicht das erste Mal, dass die neuen Regeln für Diskussionen sorgen. Schiedsrichter Barton zeigte sich ansonsten konsequent bei der Umsetzung der Zeitspielregeln, was zu einigen überraschenden Ballbesitzwechseln bei Einwürfen führte. Zudem erhielt die Bank Paraguays in der 37. Minute eine Verwarnung wegen Reklamierens. Doch Almiróns Platzverweis wirft ein besonders schlechtes Licht auf die rigorose Auslegung der neuen Bestimmungen.

Paraguay ging dem Spiel anfänglich voraus, als Matias Galarza in der zweiten Minute die Führung für sein Team erzielte. Doch der frühe Führungstreffer konnte den Teamgeist nicht aufrechterhalten, nachdem Almiróns Rote Karte die Spielsituation erheblich verschärfte.

Die volle Ladung WM bleibt spannend: LIVE im TV auf Sport1 und im LIVESTREAM auf Sport1.de und in der Sport1 App. Die Partie wird nun zeigen, ob sich Paraguay von diesem Rückschlag erholen kann und ob die Türkei die Überzahl nutzen kann, um das Spiel zu ihren Gunsten zu wenden.

Die FIFA hat mit dieser Regeländerung zweifellos versucht, rassistische Äußerungen auf dem Spielfeld zu unterbinden. Doch die Konsequenzen sind weitreichend und werfen die Frage auf, ob diese Regeländerung tatsächlich das gewünschte Ziel erreicht oder ob sie zu ungewollten Situationen wie dieser führt. Die kommenden Spiele werden zeigen, wie die Schiedsrichter diese Regel in Zukunft handhaben werden.