Ohne lautaro droht inter der kollaps: tore weg, punkte weg, titel weg

Ein Schritt auf dem Rasen, ein Schritt zurück in der Tabelle. Seit Lautaro Martinez mit einem kaputten Wadenkopf in der Kabine hockt, spielt Inter Mailand keinen Fußball mehr, sondern Roulette mit offenem Visier. Sieben Partien, sieben Belastungsproben – und das Ergebnis ist ein Blanko-Scheck für Zweifler: nur zwei Siefe, drei Remis, zwei Niederlagen, mickrige sieben Treffer.

Die wucht des torjägers fehlt – und mit ihm die identität

Die wucht des torjägers fehlt – und mit ihm die identität

Mit Lautaro tickt Inter bei durchschnittlich 2,1 Toren pro Spiel; ohne ihn bricht die Quote auf 1,0 ein. Die Zahlen sind laut, die Bilder verstummen. Marcus Thuram, eigentlich Sturmpartner statt Ersatz, trifft seit dem 8. Februar nicht mehr, schoss in den letzten zehn Serie-A-Einsätzen nur einmal aufs Tor. 33 Ballaktionen in Florenz, elf davon verloren – kein Schuss. Dazu Sebastiano Esposito, der zwar gegen die Viola nach 39 Sekunden köpfte, aber als