Öhb-cup schlägt wellen: fivers raus, tirol und hollabrunn fix für wien
Die erste Viertelfinal-Nacht im ÖHB-Cup der Männer war ein K.o.-Abend für Favoriten und Rekordchampions: Sparkasse Schwaz Handball Tirol und UHC Clickmasters Hollabrunn lösten Tickets für die Finals Ende April in der Wiener Sport Arena, während Fivers WAT Margareten als 14-maliger Cupsieger frühzeitig die Koffer packen muss.
Tiroler start-ziel-sieg in oberösterreich
Die Wels-Spiders wollten den Coup, doch schon nach 180 Sekunden lag der amtierende Pokalsieger mit 4:1 vorne. Tobias Groethus traf sechsmal, die Abwehr verhinderte jede zweite Hausherren-Aktion, und als man zur Pause bereits 18:12 führte, war die Partie gelaufen. Nach dem Seitenwechsel bauten die Tiroler auf 22:12 aus, schonten Kräfte und feierten am Ende einen 39:23-Kantersieg. Die Zahlen sprechen: 68 % Trefferquote gegen 44 %, 13 Ballgewinne, null Zeitstrafen-Nachteile – so holt man sich souverän die Karte nach Wien.

Fivers verspüren hollabrunn-k.o. in fünf minuten
Im Margareten Bezirk durfte man erneut die alte Pokal-Regel erleben: Wer den Cup dominiert, muss ihn jedes Jahr neu verteidigen. Die Fivers erwischten zwar ein 3:0-Startfeuerwerk, doch der Aufsteiger aus Hollabrunn schaltete zwei Gänge höher. Zur Pause führte man 18:17, das Spiel verflachte nie, blieb eine Schlagabtausch-Partie. Den entscheidenden Nackenschlag setzte Oleksii Novikovs Zeitstrafe zwischen der 46. und 50. Minute: Hollabrunn verwandelte den Mann-mehrraum in ein 31:26, ließ danach nichts mehr anbrennen und siegte 41:37. Die Fivers verpassten damit erstmals seit 2019 die Final-Four.

Restliche tickets werden am samstag vergeben
Am Samstag entscheiden sich die letzten beiden Cup-Viertelfinals. roomz JAGS Vöslau empfängt Alpla HC Hard (live auf Krone TV), während UHC busta Eggenburg auf Förthof UHK Kremstrifft (Krone-Streaming). Die Sieger komplettieren das Feld für die ÖHB-Cup Finals am 24. und 25. April in der Wiener Sport Arena – ein Wochenende, das nach dem Aus der Fivers für viele Experten bereits jetzt offen ist wie selten zuvor.
Die Cup-Geschichteschreibt weiter – nur eben ohne den Rekordchampion.
