Ogier triumphiert in den kanaren: seine legende wächst weiter!

Sébastien Ogier hat den Rallye Islas Canarias dominiert und damit seinen Ruf als einer der größten Rallye-Piloten aller Zeiten weiter gefestigt. Mit seinem Sieg, der dem bereits beeindruckenden Ergebnis von 63 Siegen und 106 Podien in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) hinzukommt, untermauert der französische Ausnahmeathlet seine Position an der Spitze des Sports.

Ein dramatisches finale in gran canaria

Ein dramatisches finale in gran canaria

Das Rennen war ein wahrer Krimi, entschieden in den letzten Kilometern durch wenige Sekunden. Ein Kampf der Titanen entbrannte zwischen dem erfahrenen Ogier und dem jungen, aufstrebenden Oliver Solberg, beide unter dem Banner von Toyota. Die beiden Fahrer tauschten sich während der Servicepause in entspannter Atmosphäre aus, ohne zu ahnen, welches packende Duell bevorstand.

Die Entscheidung fiel schließlich in den letzten beiden Wertungsprüfungen von Valsequillo und Agüimes. Solberg, bekannt für seine aggressive Fahrweise, versuchte alles, um den Rückstand aufzuholen, doch sein ehrgeiziger Angriff endete abrupt. Ein Fahrfehler in der Medianía de la Isla de Gran Canaria führte zu einem schweren Unfall, bei dem sein Yaris gegen eine Leitplanke prallte und die Aufhängung beschädigte. Die Chance auf den Sieg war damit vertan – ein bitterer Moment für den jungen Schweden.

„Das darf nicht das Ende sein“, kommentierte Ogier nach dem Rennen. Er ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, den Sieg zu sichern und weitere wertvolle Punkte für die Weltmeisterschaft zu sammeln. Insgesamt zeigte er ein beeindruckendes Verständnis für die anspruchsvollen kanarischen Strecken, die sowohl weitläufige Abschnitte als auch knifflige Kurven boten.

Elfyn Evans sicherte sich den zweiten Platz und profitierte von Solbergs Ausfall, um Katsuta vom ersten Platz der Meisterschaft zu verdrängen. Der Vorsprung auf den Japaner beträgt nun nur noch zwei Punkte, während Ogier mit 43 Punkten Rückstand auf Katsuta auf dem dritten Rang liegt. Der Kampf um den Titel ist damit noch lange nicht entschieden. Fourmaux im Hyundai erreichte einen soliden fünften Platz, während Dani Sordo im Skoda mit dem siebten Rang einen weiteren Erfolg für das Team verbuchte.

Alejandro Cachón sicherte sich zudem den zehnten Gesamtrang und den zweiten Platz in der WRC2-Klasse, was den gelungenen Abschluss für die Rallye Islas Canarias darstellte. Die Veranstaltung bot nicht nur packende Rennen, sondern auch spannende Überraschungen und ein beeindruckendes Teilnehmerfeld.