Odermatt auf dem weg zur spitze: die ewige bestenliste im skialpin!

Die Skisaison 2025/26 hat einige überraschende Verschiebungen in der ewigen Bestenliste der Weltcup-Podestplätze gebracht. Während Marco Odermatt seinen Aufstieg fortsetzt, kämpfen Legenden wie Vreni Schneider und Lara Gut-Behrami darum, ihre Positionen zu verteidigen. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt, wie dynamisch und spannend die Welt des Skialpins ist.

Ein podestplatz mehr, ein rang höher: odermatt im aufwind

Ein podestplatz mehr, ein rang höher: odermatt im aufwind

Der Schweizer Marco Odermatt präsentiert sich weiterhin in beeindruckender Form. Mit 14 Podestplätzen in der vergangenen Saison katapultierte er sich in die Top 10 der ewigen Bestenliste. Es ist ein beachtlicher Wert, der zeigt, dass der 28-Jährige auf dem besten Weg ist, in der kommenden Saison sogar noch weiter nach vorne zu rücken – ein Platz zwischen fünf und sechs scheint realistisch. Sein Können und seine Konstanz machen ihn zu einem der dominantesten Skirennläufer der Gegenwart.

Doch Odermatt ist nicht der einzige, der für Aufsehen sorgt. Vreni Schneider, die dreifache Olympiasiegerin, hält sich mit 101 Podestplätzen in der Top 10. Beeindruckend ist der hohe Anteil an Siegen: Über die Hälfte ihrer Podestplätze – nämlich 55 – waren erste Ränge. Lara Gut-Behrami, die Tessinerin, erreichte ebenfalls die magische Zahl von 101 Podestplätzen, bereits mit nur einem Rennen in dieser Saison. Ein starkes Comeback!

Henrik Kristoffersen, der Norweger, hat dank seiner sieben Podestplätze in der Saison einen bemerkenswerten Sprung von Rang 11 auf Rang 7 hingelegt. Seine Langlebigkeit ist ebenso beeindruckend, denn sein erster Podestplatz liegt über zwölf Jahre zurück. Er verpasste allerdings knapp den Sprung an die Spitze, kämpfte im Schlussspurt gegen Odermatt.

Im weiteren Verlauf der Bestenliste finden sich Namen wie Renate Götschl, die mit 110 Podestplätzen Odermatt in der kommenden Saison gefährlich werden könnte, und Annemarie Moser-Pröll, die mit nur vier Podestplätzen weniger ebenfalls um ihren Platz zittert. Marcel Hirscher, der legendäre Schweizer, belegt aktuell den vierten Platz, doch seine Zukunft im Weltcup ist ungewiss. Lindsey Vonn, die amerikanische Speed-Queen, liegt mit 145 Podestplätzen auf dem dritten Platz, während Ingemar Stenmark mit 155 Podestplätzen die Spitze anführt. Mikaela Shiffrin, die US-Amerikanerin, hat ihn bereits überholt und hält mit 168 Podestplätzen den neuen Rekord.

Die Zahlen erzählen eine Geschichte von harter Arbeit, Talent und unermüdlichem Einsatz. Sie zeigen, wie sich die Welt des Skialpins ständig wandelt und wie neue Stars aufsteigen, während alte Legenden ihre Vermächtnisse verteidigen. Die nächste Saison verspricht daher wieder zahlreiche spannende Duelle und unerwartete Wendungen.