Nordische kombination: debakel für rydzek und geiger bei olympia-sprint
- Nordische kombination: debakel für rydzek und geiger bei olympia-sprint
- Sturz von geiger zerstört alle hoffnungen
- Norwegische dominanz und ein historischer sieg
- Starker start im schanzenspringen
- Zukunft der nordischen kombination ungewiss
- Die ergebnisse im überblick
- Ein herber rückschlag für den deutschen skisport
Nordische kombination: debakel für rydzek und geiger bei olympia-sprint
Ein Sturzdrama hat Johannes Rydzek und Vinzenz geiger bei den Olympischen Winterspielen in Mailand Cortina 2026 die erhoffte Medaille im Teamsprint verwehrt. Das deutsche Duo landete trotz einer starken Leistung im Schanzenspringen lediglich auf dem fünften Platz. Es ist das erste Mal seit 1998, dass Deutschland bei Olympischen Winterspielen in der Nordischen Kombination leer ausgeht. Ein bitteres Ergebnis für die einstigen Dominatoren der Disziplin.
Sturz von geiger zerstört alle hoffnungen
Nach dem vielversprechenden Sprungdurchgang
, der mit einer knappen Führung endete, wurden die Hoffnungen auf eine Medaille durch zwei Stürze von Vinzenz Geiger in der Loipe zunichte gemacht. Besonders der zweite Sturz, nur wenige Kilometer vor dem Ziel, besiegelte das Schicksal des Teams. Geiger verlor den Anschluss an die Spitzengruppe und konnte das Rennen nicht mehr retten.Norwegische dominanz und ein historischer sieg
Den Sieg im Teamsprint sicherten sich die NorwegerJens Luraas Oftebro und Andreas Skoglund vor Finnland und Österreich. Für Oftebro war es bereits die dritte Goldmedaille bei diesen Spielen, womit er einen bemerkenswerten Olympia-Rekord aufstellte. Nur der Finne Samppa Lajunen (2002) hatte zuvor drei Goldmedaillen in einem einzigen Jahr gewonnen. Mit insgesamt vier Goldmedaillen egalte Oftebro den Rekord seines Landsmannes Jörgen Graabak.
Starker start im schanzenspringen
Der Wettkampf begann vielversprechend für das deutsche Team. Sowohl Geiger (122,5 m) als auch Rydzek (123,0 m) zeigten starke Sprünge in Predazzo und sorgten für die Führung vor Norwegen. Doch die gute Ausgangsposition konnte in der Loipe nicht ausgebaut werden. Die Top-Nationen liefen schnell zusammen, bevor das Drama um Geiger seinen Lauf nahm.
Zukunft der nordischen kombination ungewiss
Die Einführung des Teamsprints, der die klassische Staffel mit vier Startern pro Nation ersetzt hat, wirft nun Fragen nach der Zukunft der Nordischen Kombination auf. Es könnte der letzte Wettkampf dieser Art in der Olympia-Geschichte gewesen sein. Im Mai wird entschieden, ob die Kombination auch 2030 noch zum olympischen Programm gehören wird.
Die ergebnisse im überblick
- Gold: Norwegen (Oftebro/Skoglund)
- Silber: Finnland
- Bronze: Österreich
- 5. Platz: Deutschland (Rydzek/Geiger)
Ein herber rückschlag für den deutschen skisport
Das Ergebnis ist ein herber Rückschlag für den deutschen Skisport. Die Nordische Kombination hat in Deutschland eine lange und erfolgreiche Tradition, doch die jüngsten Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Konkurrenz stärker wird. Es wird entscheidend sein, in die Nachwuchsförderung zu investieren, um auch in Zukunft an der Spitze mitspielen zu können. Die Sorge um die Zukunft der Disziplin ist nun allgegenwärtig.
