Nmecha-poker um 120 millionen: newcastle macht ernst!
Borussia Dortmund bangt um Felix Nmecha. Der deutsche Nationalspieler, gerade erst noch bei der WM im Einsatz, steht wohl im Visier mehrerer europäischer Top-Klubs – und Newcastle United hat sich nun offenbar in den Bieterkampf eingeschaltet. Die Summe, die der BVB für den Mittelfeldspieler fordert, ist dabei astronomisch.
Die verfolgungsjagd um nmecha spitzt sich zu
Nachdem Felix Nmecha bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada überzeugte, mehren sich die Anzeichen, dass der 25-Jährige in diesem Sommer zu einem der begehrtesten Spieler Europas wird. Neben Manchester United und Manchester City, die bereits seit geraumer Zeit mit dem Dortmunder Mittelfeldspieler in Verbindung gebracht werden, soll nun auch Newcastle United ernsthaftes Interesse zeigen. Laut englischen Medien sieht die Mannschaft von Trainer Eddie Howe in Nmecha den idealen Nachfolger für Bruno Guimarães, dessen Wechsel zu Arsenal bereits seit Wochen als wahrscheinlich gilt.
Die Gunners haben offenbar ein Angebot von rund 64 Millionen Euro für Guimarães abgegeben, das Newcastle bisher abgelehnt hat. Ob die Verhandlungen weitergehen, bleibt abzuwarten. Doch sollte der brasilianische Nationalspieler tatsächlich den Verein verlassen, könnte Newcastle bei Nmecha konkret werden. Aber Vorsicht: Der BVB hat hier die Trumpfkarte in der Hand.

Bvb-schmerzgrenze: 120 millionen – und mehr?
Nach Informationen der Bild-Zeitung hat Felix Nmecha in Hamburg zwar eine langfristige Vertragsverlängerung bis 2030 unterschrieben, doch das macht ihn keineswegs unverkäuflich. Im Gegenteil: Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book scheinen sich in einer komfortablen Verhandlungsposition zu sehen. Die interne Schmerzgrenze beim BVB liegt angeblich bei mindestens 120 Millionen Euro – und es wird erwartet, dass sie sogar deutlich darüber liegen könnte. Manchester City und Manchester United reizen Nmecha offenbar stärker als Newcastle, aber der BVB wird sich nicht unter Wert verkaufen lassen.
Und es gibt noch weitere Interessenten! Auch Bayern München und Real Madrid beobachten die Entwicklung des talentierten Mittelfeldspielers aufmerksam. Der VfB Stuttgart hat ebenfalls ein Auge auf Nmecha geworfen, doch die Konkurrenz ist enorm. Die nächste Saison könnte für den BVB also wieder einmal turbulent werden – sowohl auf dem Platz als auch hinter den Kulissen.
Die Verantwortlichen in Dortmund rechnen zwar weiterhin damit, dass sowohl Nmecha als auch Nico Schlotterbeck (26) in der kommenden Saison bleiben werden, doch die Summen, die im Raum stehen, sind schwindelerregend. Die Frage ist, ob der BVB seinen wichtigsten Spielern in Zeiten finanzieller Not tatsächlich die Freiheit geben kann, ihren Traum von einem Wechsel in die Premier League zu verwirklichen. Die Antwort wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
