Schock in münchen: kauczinski verlässt die löwen – was jetzt?
München steht Kopf! Nur wenige Tage vor dem Start in die Regionalliga Bayern hat der TSV 1860 München die überraschende Trennung von Cheftrainer Markus Kauczinski bekannt gegeben. Ein Abschied, der die Anhänger der Grünwalder Jungs gleichermaßen fassungslos und besorgt zurücklässt. Der Zwangsabstieg in die Regionalliga war bereits ein herber Schlag gewesen, nun folgt der nächste Rückschlag.

Kayabunar übernimmt – aber reicht das für den aufstieg?
Nachdem sich bereits seit einiger Zeit abzeichnete, dass sich die Wege von Kauczinski und den Löwen trenen würden, ist es nun offiziell. Der U21-Coach Alper Kayabunar wird die Mannschaft vorerst interimistisch übernehmen. Doch kann er die Aufgabe erfüllen, das Team für die Herausforderungen in der Regionalliga zu formen und den Aufstieg in die 3. Liga zu ermöglichen? Die Aufgabe ist alles andere als einfach. Die Insolvenz der KGaA wirft einen langen Schatten auf den Verein.
Die Pressemitteilung des TSV 1860 München war kurz und bündig: Dank für die geleistete Arbeit, alles Gute für die Zukunft. Keine emotionalen Abschiedsworte, keine detaillierte Analyse der Gründe für die Trennung. Stattdessen steht die Frage im Raum: Wie soll es nun weitergehen? Die Spieler, die durch die Insolvenz vertragslos sind, müssen schnell ersetzt werden. Und das bei einem begrenzten Budget.
Ein Blick zurück: Kauczinski übernahm die Löwen im Herbst 2025 und hatte das Ziel, den Aufstieg in die 2. Bundesliga zu realisieren. Doch der Traum platzte, und der Zwangsabstieg besiegelte das Ende seiner Amtszeit. Sein letztes Spiel war die bittere Niederlage im Landespokalfinale gegen die Würzburger Kickers – ein denkbar unglücklicher Abschied.
Die Gerüchte über mögliche Nachfolger kursieren bereits. Namen wie Sandro Wagner oder Fabian Holland werden in den Medien gehandelt. Doch ob einer dieser Trainer bereit ist, die Herausforderung anzunehmen, bleibt abzuwarten. Denn die Situation beim TSV 1860 München ist alles andere als rosig.
Aber es gibt auch einen Lichtblick: Dank der privaten Unterstützung eines Gönners kann der Verein ein Trainingslager in Bad Füssing durchführen. Zwei Testspiele gegen den SV Kay und den TSV Moorenweis sollen die Vorbereitung auf die neue Saison unterstützen. Ob ein zweites Trainingslager in Österreich stattfinden kann, ist indes noch ungewiss.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Nur mit Jugendspielern wird der Aufstieg in der Regionalliga ein schweres Unterfangen. Die Kaderplanung ist in vollem Gange, und die Zeit drängt. Es bleibt zu hoffen, dass die Löwen bald wieder auf die Erfolgsspur zurückkehren.
