Nmecha und pavlovic: petersen sieht defensiv-schwächen im dm-duo!
Julian Nagelsmann scheint sein bevorzugtes Duo im defensiven Mittelfeld gefunden zu haben: Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic. Doch nicht jeder ist von dieser Konstellation überzeugt. Nils Petersen, ehemaliger Nationalspieler, äußert deutliche Bedenken hinsichtlich der Defensivarbeit dieses Duos, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende Weltmeisterschaft.

Die kreative schaltzentrale mit einem defensiv-problem
Im WM Aktuell auf Sport1 äußerte Petersen seine Einschätzung: „Die Doppelsechs mit Pavlovic und Nmecha ist zweifellos spannend, vor allem wenn es um das Ballbesitzspiel geht. Beide sind dort herausragend. Aber gegen den Ball, da sehe ich schon andere Baustellen.“ Der ehemalige Stürmer betonte, dass die beiden Mittelfeldspieler nicht zu den stärksten Defensiven ihrer Klasse gehören. Das könnte vor allem gegen Weltklasse-Gegner zu Problemen führen.
Petersen ist besonders besorgt, wenn es gegen Mannschaften wie Portugal, Frankreich oder England geht. Er sieht hier bereits jetzt Schwächen in der deutschen Defensive. „Es ist gut, dass Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck dahinter sind und das auffangen können“, so Petersen, „aber das Problem liegt tiefer.“
Die Abwehrarbeit bleibt das Kernproblem der deutschen Nationalmannschaft. Neben den Defensiven im Mittelfeld bemängelt Petersen auch die Leistungen der Außenverteidiger, die offensivstärker sind als defensiv. „In Richtung KO-Phase habe ich da schon eher Bauchschmerzen“, gibt Petersen zu bedenken. Es bleibt abzuwarten, ob Nagelsmann diese Bedenken ernst nimmt und personelle Anpassungen vornimmt, um die Defensive zu stabilisieren.
Die kommenden Testspiele werden zeigen, ob die Kombination aus Nmecha, Pavlovic und der erfahrenen Innenverteidiger-Paarung tatsächlich tragfähig ist oder ob Deutschland in der Abwehr anfällig bleibt. Die Hoffnung ruht nun auf Tah und Schlotterbeck, die die Defensivlücken schließen müssen, die Nmecha und Pavlovic im Gegenpressing hinterlassen.
