Padel-schock in valencia: josemaría und gonzález scheitern!
Ein Déjà-vu für Paula Josemaría und Bea González: Nach dem Halbfinal-Debakel in Rom sind sie auch in Valencia im Viertelfinale ausgeschieden. Martina Calvo und Marta Ortega präsentierten sich als die Überraschung der Woche und demonstrierten eine beeindruckende Leistung, die den hoch gehandelten Favoriten das Fürchten lehrte.

Die titelverteidigerin verliert die nerven
Die Niederlage markiert bereits die zweite Pleite in Folge für Josemaría und González, was ihre Chancen auf den ersehnten Titel im Padel-Zirkus erheblich schmälert. Der Druck scheint hoch zu sein, denn die vermeintliche Unbesiegbarkeit scheint weit entfernt. Die Erinnerung an das historische Spiel in Rom, in dem sie gegen Ari Sánchez und Andrea Ustero verloren, sitzt noch tief. Obwohl sie nach dem Ausscheiden in der italienischen Hauptstadt ihre Zuversicht betonten, offenbarte ihr Auftreten in La Fonteta eine andere Geschichte: Unsicherheit und fehlende Konstanz prägten ihr Spiel.
Calvo und Ortega, als Nummer sechs des Turniers gestartet, ließen sich von ihrem Status nicht einschüchtern. Von der ersten Ballwechsel an zeigten sie Entschlossenheit und nutzten jeden Fehler ihrer Gegnerinnen gnadenlos aus. Das erste Satz ging mit 7:5 an das Duo, eine frühe Warnung an das Josemaría/González-Team. Der zweite Satz verlief zwar ausgeglichener, doch im entscheidenden Tie-Break demonstrierten Ortega und Calvo ihre mentale Stärke und sicherten sich den Sieg mit einem deutlichen 7:1.
Die Konsequenzen sind klar: Die Serie von fünf Turnieren ohne Niederlage ist gerissen. Für Calvo und Ortega ist es der verdiente Lohn für harte Arbeit und unermüdlichen Einsatz. Sie werden sich nun im Halbfinale gegen Claudia Fernández und Sofía Araújo beweisen müssen, die zuvor ein beeindruckendes 6:1, 6:1 gegen Tamara Icardo und Claudia Jensen vorlegten. Ein Duell auf Augenhöhe ist zu erwarten.
Gemma Triay und Delfi Brea hingegen bewiesen ihre Dominanz. Während andere straucheln, ziehen die Top-Favoritinnen unaufhaltsam ihr Rennen fort. Das Duo ließ sich auch von der starken Vorstellung von Marina Guinart und Vero Virseda nicht beirren und setzte sich mit 6:3, 6:4 durch. Im Halbfinale treffen sie auf Ari Sánchez und Andrea Ustero – eine Neuauflage des dramatischen Finales von Rom.
Carmen Goenaga und Bea Caldera boten zwar leidenschaftlichen Widerstand, doch die Erfahrung und die taktische Flexibilität von Sánchez und Ustero waren schlichtweg zu überlegen. Ein überzeugender 6:1, 6:1-Sieg besiegelte ihr Weiterkommen. Die Madrilenin und die Portugesin scheinen mit neuem Selbstvertrauen ausgestattet zu sein und werden den kommenden Herausforderungen gewachsen sein.
Die Frage ist nun: Können Triay und Brea ihren Erfolgskurs fortsetzen und den Titel in Valencia erringen? Oder wird eine andere Paarung die Vorherrschaft im Damentennis der Padel-Szene an sich reißen? Die Antwort erhalten wir am Sonntag.
