Nike stürmt ins padel: tapia wird zur zugpferd-mission 2027
Nike kommt – und zwar mit Vollgas. Nach Jahren desischer Nähversuche zieht die Swoosh-Legende 2027 ihre erste Padel-Linie auf und wirft dafür sofort Agustín Tapia als Leuchtfeuer ins Rennen. Der argentinische „Mozart“ soll der Messias für eine Milliarden-Industrie werden, die bisher auf dem kalifornischen Giganten wartete.
Tapia zwischen loyalem nox-vertrag und oregon-sirenen
Der Deal kreischt vor Details. Tapia, seit Jahren Gesicht von NOX Padel, ist bis 2028 gebunden – mit einer Ausstiegsklausel, die selbst Nike erblasst lässt. Intern heißt es bei NOX lapidar: „Wenn, dann 2028.“ Eine Dreier-Konstruktion, bei der Tapia weiter seine Signature-NOX-Schläger schwingt und gleichzeitig für Nike wirbt, steht offenbar auf dem Tisch. Alle Seiten schweigen, aber keiner lacht das Thema weg.
Interesse bestätigt auch der Spieler-Umfeld-Kreis: „Wie sollen Nike kein Interesse haben? Er ist der Messi des Padel.“

Beobachter aus oregon saßen in buenos aires und rom
Die ersten Späher waren bereits da. Nike-Delegierte besuchten Premier-Padel-Turniere in Buenos Aires und Rom, kamen zurück mit Fotos von schwitzenden Massen und TikTok-Views in Millionenhöhe. Besonders Argentinien schockierte: Fangemeinden, die an Fußball-Ultras erinnern, nur eben mit Paletas statt Trommeln.
Die Verbindung zu Premier Padel zieht sich über einen gemeinsamen Strippenzieher: Nasser Al-Khelaïfi, Präsident von PSG und gleichzeitig Chef von Premier Padel. Bei der Champions-League-Finale-Woche in Budapest spielte Al-Khelaïfi ein Freundschaftsspiel mit Elliott Hill, Nikes CEO – Thema: Padel. Bullpadel ist noch bis Ende 2027 Ausrüster von Premier Padel, doch die Zeit drängt.

Der markt klopft mit zahlen an die tür
1,2 Millionen Schuh-Paare verkaufte Padel-Sneaker pro Jahr. 2,5 Millionen Textil-Einheiten pro Saison. Die Branche summiert sich laut aktuellen Studien auf über 6 Milliarden Euro – Tendenz steil nach oben. Für Nike eine leuchtend-grüne Ampel, endlich auch in den USA und Asien mitzuspielen, wo Padel gerade seinen ersten Boomzyklus startet.
Derweil laufen bei der Konkurrenz bereits die Alarmglocken. Adidas, Asics, Babolat und Skechers haben die Nase vorn, bauten Netzwerke und Signature-Kollektionen auf. Nike muss also nicht nur kommen – es muss landen. Und Tapia ist der Fallschirm.

2027 Wird das jahr der entscheidung
Die ersten Leak-Bilder einer Test-Kollektion zirkulieren bereits in geschlossenen WhatsApp-Gruppen. Ein dunkelgrünes Nike-Shirt mit „Tapia 77“ auf dem Rücken – 77 steht für das Jahr des Padel-Booms in Argentinien. Ob Fälschung oder gezielte PR-Probe – spätestens 2027 wird der Vorhang aufgehen.
Sollte die Dreier-Konstellation zustande kommen, wäre es das erste Mal, dass eine Marke wie NOX ihre Ikone teilt – und Nike würde nicht nur ein neues Segment betreten. Es würde zeigen, dass selbst Giganten Giganten Respekt zollen müssen. Tapia bleibt, Nike kommt – und der Padel-Planet bekommt ein neues Gravitationszentrum.
