Neymars wm-traum zerbricht: ancelotti lässt superstar erneut außen vor
Neymar ist nicht dabei – wieder nicht. Brasiliens Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat den 34-jährigen Superstar für die bevorstehenden Länderspiele gegen Frankreich und Kroatien nicht nominiert. Die Nachricht traf den früheren Weltstar wie ein Faustschlag. „Ich kann das nicht einfach so hinnehmen“, sagte er in der Kings League. Der Traum von der WM 2026 schwindet mit jedem Tag weiter.
Ancelotti stellt klar: nur 100 prozent reichen
Die Begründung des Trainers ist klinisch klar: „Neymar kann bei der Weltmeisterschaft dabei sein – wenn er zu 100 Prozent fit kommt.“ Aktuell ist er es nicht. Und das ist kein Geheimnis. Seit seinem Kreuzbandriss im Oktober 2023 und der erneuten Operation im Dezember plagt ihn das linke Knie. Mal spielt er, mal wird er geschont. Mal glänzt er mit zwei Toren gegen Vasco, mal sitzt er in Mirassol nur auf der Bank. Ancelotti will keine Halbfitten. Er will Profis, die bereit sind, wenn es brennt.
Die brasilianischen Medien reagierten mit einem einzigen Bild: dem leeren Platz im Kader. Kein Bundesligaspieler ist dabei, dafür kehrt Endrick zurück – 19 Jahre alt, geliehen von Real Madrid an Lyon. Ein Signal. Die Selecao blickt nach vorn, nicht zurück.

Neymar kämpft, aber die uhr tickt
Neymar selbst gibt sich kämpferisch: „Wir werden unser Ziel erreichen. Es gibt noch eine letzte Nominierung.“ Doch die Wahrheit ist hart: Er ist 34, sein Körper sendet Warnsignale, und Ancelotti baut auf Verlässlichkeit. Das Derby gegen Corinthians war ein Aufbäumen, doch ein Assist reicht nicht, um eine Nation zu überzeugen.
Die WM 2026 rückt näher. Die Konkurrenz im brasilianischen Angriff wächst. Und Neymar? Er trainiert, er spricht, er hofft. Aber die Tage werden weniger, und die Liste kürzer. Wer nicht spielt, fliegt raus. Das ist die neue Realität in Brasilien.
