Neues roma-stadion in pietralata: beschluss gefallen – fertigstellung bis 2030 geplant
- Roms bürgermeister gibt grünes licht für das neue stadion
- Ein milliardenschweres projekt nimmt gestalt an
- Gualtieri betont die bedeutung für die stadt
- Der weg zur realisierung: nächste schritte
- Zeitplan und details des projekts
- Umfangreiche flächen und multifunktionale nutzung
- Architektur und design
- Zahlen und fakten im überblick
Roms bürgermeister gibt grünes licht für das neue stadion
Rom – Die Pläne für ein neues Stadion für den AS Rom im Stadtteil Pietralata sind offiziell genehmigt worden. Bürgermeister Roberto Gualtieri bezeichnete das Projekt als mehr als nur eine Sportstätte: „Es ist ein Projekt für die Zukunft, für die Regeneration und für das Vertrauen in die Fähigkeit der Stadt, hochwertige Werke zu realisieren.“ Ziel ist es, das Stadion rechtzeitig zur Euro 2032 fertigzustellen.

Ein milliardenschweres projekt nimmt gestalt an
Die Genehmigung durch die Stadtverwaltung ermöglicht nun die letzten Schritte vor dem Baubeginn des 1,5 Milliarden Euro teuren Projekts. Die Entscheidung wurde mit großer Freude von den Fans des AS Rom aufgenommen, insbesondere kurz vor dem wichtigen Champions-League-Spiel gegen Juventus. Das Projekt wird von den Eigentümern, der Friedkin Group, vorangetrieben.

Gualtieri betont die bedeutung für die stadt
„Heute ist ein wichtiger Tag für Rom“, erklärte Bürgermeister Gualtieri. „Das neue Stadion ist nicht nur eine Sportanlage, sondern ein Projekt, das von Zukunft, Regeneration und Vertrauen spricht. Wir haben mit Entschlossenheit daran gearbeitet, diesen Weg zu beschreiten, und werden dies mit dem gleichen Engagement fortsetzen. Es ist eine zukunftsorientierte Entscheidung, die die Glaubwürdigkeit Roms stärkt.“

Der weg zur realisierung: nächste schritte
Die nächsten Schritte umfassen Abstimmungen in verschiedenen Kommissionen (zwischen dem 2. und 6. März) und die finale Abstimmung in der Stadtversammlung (voraussichtlich zwischen dem 10. und 12. März). Nach der positiven Abstimmung in der Versammlung kann die Konferenz der Dienstleistungen einberufen werden, an der alle beteiligten Akteure teilnehmen. Diese Konferenz kann maximal 120 Tage dauern.

Zeitplan und details des projekts
Nach einem positiven Ergebnis der Konferenz soll der städtebauliche Vertrag unterzeichnet, internationale Ausschreibungen gestartet und schließlich der Grundstein gelegt werden. Das Ziel ist der Baubeginn bis März 2027 und die Fertigstellung bis 2030. Das Stadion soll eine Kapazität von 60.605 Zuschauern haben, inklusive einer Kurve mit 23.000 Plätzen – eine der größten in Europa.
Umfangreiche flächen und multifunktionale nutzung
Das Projekt umfasst eine Gesamtfläche von 27 Hektar, davon 11,6 Hektar Grünflächen und 3,5 Hektar für Plätze und Fußwege. Insgesamt werden rund 15 Hektar öffentliche Freiflächen geschaffen. Das Areal soll ein neues urbanes Zentrum werden, das ganzjährig genutzt werden kann, auch außerhalb von Sportveranstaltungen. Es sind ein Museum (1.600 qm), ein Fan-Shop (1.800 qm), 30 Verkaufsstellen, eine Bar (245 qm) und 21.000 qm für Gastronomie und Kongressaktivitäten (MICE) geplant.
Architektur und design
Die Architektur des Stadions orientiert sich an der Tradition des antiken Roms und integriert die Markenzeichen des Vereins, darunter der Schriftzug „Roma 1927“ an der Südfassade und das Logo des AS Rom an der Nordfassade. Die Investition soll Rom als attraktiven Standort für Großveranstaltungen weiter stärken.
Zahlen und fakten im überblick
| Gesamtfläche | 27 Hektar |
|---|---|
| Grünflächen | 11,6 Hektar |
| Plätze & Fußwege | 3,5 Hektar |
| Stadionkapazität | 60.605 Zuschauer |
| Kurvenkapazität | 23.000 Plätze |
