Neuer-comeback: maier schimpft und scherzt über den medienrummel!

München – Die Fußballwelt diskutiert, Manuel Neuer kehrt zurück? Der Torwart-Legende Sepp Maier scheint die Debatte um das mögliche Comeback des Bayern-Keepers in der Nationalmannschaft jedoch nur wenig ernst zu nehmen – und äußert sich entsprechend scharf.

Maier kritisiert den medienzirkus um neuer

Maier kritisiert den medienzirkus um neuer

Am Rande der Meisterfeier des FC Bayern, wo die Stimmung ausgelassen war, ließ Maier seine Meinung sprechen. „Das ist doch alles viel zu viel Tamtam! Wenn er spielen will, dann soll er spielen. Aus, fertig!“, polterte der Weltmeister von 1974. Seine Worte waren ein klarer Appell an die Medien, dem Thema endlich den Wind aus den Segeln zu nehmen. „Warum bohrt ihr da immer so rum? Lasst doch den Manuel in Ruhe und auch den Baumann.“

Die Kritik richtete sich nicht nur an die Presselandschaft, sondern auch an Bundestrainer Julian Nagelsmann. Maier fand deutliche Worte: „Der Bundestrainer gibt keine Antwort. Der soll sagen: ‚Es ist erledigt und fertig‘. Baumann ist die Nummer eins, und Neuer will nicht mehr mitfahren. Dann ist es ganz einfach.“

Die Meisterschaft als krönender Abschluss

Trotz des Wirbelrums um die Personalie Neuer zeigte sich Maier begeistert von der Bayern-Saison. „Wenn man mit 15 Punkten Vorsprung Meister wird, ist das immer besonders. Da muss man mal die Liga fragen, was eigentlich los ist.“ Ein Triumph, der sicherlich nicht der letzte Titel bleiben wird. „Das machen die sowieso. Das Double ist wieder sicher“, prognostizierte Maier mit einem Augenzwinkern, während er sich vorstellte, selbst im Tor zu stehen – ein humorvoller Seitenhieb, der die entspannte Atmosphäre der Meisterfeier widerspiegelte.

Es bleibt abzuwarten, ob Neuer tatsächlich noch einmal das Trikot der Nationalmannschaft tragen wird. Doch eines ist sicher: Solange Sepp Maier sein scharfes Urteil fällt, wird die Diskussion um den erfahrenen Torhüter weiter für Gesprächsstoff sorgen. Die Frage ist nicht, ob Neuer zurückkehrt, sondern ob die Medien ihm und dem DFB überhaupt Ruhe gönnen.