Nba schlägt zu: blazers zahlen 100.000 dollar für heimliche hansen-verhandlungen
Die Portland Trail Blazers haben sich selbst verpfiffen – und die NBA reagiert mit einer Strafe, die selbst in der Liga der Milliarden ein Signal setzt. 100.000 Dollar und zwei Wochen Sperre für die Assistent-GMs Mike Schmitz und Sergi Olivia sind die Folge eines illegalen Kontakts zu Yang Hansen, der erst 2025 gedraftet wurde – und das, obwohl die Gespräche bereits Dezember 2023 begannen.

Die heimlichen gespräche begannen, als hansen noch in china spielte
Die Regel ist klar: Spieler, die sich noch nicht offiziell für den Draft gemeldet haben, sind tabu. Doch genau dieses Verbot haben die Blazers umgangen. Laut Liga-Untersuchung führte das Management Gespräche mit dem damaligen Center der Qingdao Eagles – ein Verstoß, der in der NBA als Verrat am System gilt.
Hansen selbst blieb von der Strafe verschont, doch seine Zahlen zeigen, warum Portland so früh zulangte. In 41 Einsätzen dieser Saison kam der Chinese auf 2,3 Punkte und 1,6 Rebounds in 7,2 Minuten – keine Sternstunde, aber ein Investment in die Zukunft. Die Blazers sicherten sich mit dem 16. Pick im Draft 2025 die Dienste des 2,18-Meters-Mannes – und offenbar schon viel früher seine Unterschrift.
Das Eigentor der Franchise: Nach eigenen Angaben stellte Portland sich selbst bei der Liga an. Kooperation hin, Strafe her – die NBA blieb hart. Die Summe mag für einen Milliardenklub verschmerzbar sein, das Statement nicht: Frühverhandlungen werden bestraft, egal wie talentiert der Spieler ist.
Für Hansen bleibt die Frage, ob der Druck nun steigt. Er kam als Projekt, doch die Blazers haben offenbar schon vor zwei Jahren geglaubt, er sei der Mann für 2025. Die Liga hat ihre Antwort geliefert – und die kostet nicht nur Geld, sondern auch Reputation.
