Napoli gegen lazio: conte stellt hojlund auf, sarri setzt auf zaccagni

Um 18 Uhr im Maradona rollt der Ball – und mit ihm die letzten Träume. Napoli empfängt Lazio zum 33. Spieltag, beide Trainer stellen trotz Wunden aus dem vorigen Matchtag ihre stärksten Karten auf. Conte reagiert auf das 1:1 in Parma mit einer Dreierkette aus Beukema, Buongiorno und Olivera; Sarri beantwortet die 0:2-Pleite gegen Florenz mit einer kompakten Viererkette und einem schnellen Flügeltrio.

Conte baut um, sarri vertraut

Milinkovic-Savic bewacht für die Partenopei das Tor, davor sichern Lobotka und Anguissa das Zentrum. Die Außenbahnen gehören Politano und Spinazzola, die ihre Gegenspieler in Dauerlicht beschäftigen sollen. Hinter der einzigen Spitze Hojlund lauern De Bruyne und McTominay – ein Dreieck, das bei Standards und Kontern gleichermaßen zupackt.

Bei Lazio steht Motta zwischen den Pfosten, geschützt von Lazzari, Romagnoli, Gila und Tavares. Basic, Cataldi und Taylor bilden ein Mittelfeld, das sich nicht verstecken will. Vorne sorgen Cancellieri, Noslin und Zaccagni für Tempo; die Devise lautet: früher Pressing, schnelle Umschaltmomente.

Die zahl des tages

Die zahl des tages

17 – so viele Punkte trennen die Klubs vor dem Duell. Napoli kann mit einem Sieg die Champions-League-Ränge fest im Visier behalten, Lazio muss gewinnen, um den Anschluss ans europäische Mittelfeld nicht zu verlieren. Die Luft wird dünn.

Der Maradona wird kochen, die Kurve schon Stunden vor Anpfiff schwarz-rot. Conte trommelt an der Seitenlinie, Sarri kaut wie immer auf einem Kaugummi. Beide wissen: Wer heute stolpert, darf sich die Restsaison nicht mehr erlauben zu stolpern.

Kick-off in Neapel. Die Stadt hält den Atem an. Der Meister von 2023 gegen den Pokalsieger von 2019 – ein Duell, das längst Geschichte geschrieben hat und heute neue Kapitel fordert.