Nakai führt beim eiskunstlauf der damen in mailand-cortina an
Spannung beim eiskunstlauf: nakai übernimmt die führung
Bei den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina 2026 hat die japanische Eiskunstläuferin Ami Nakai mit einer beeindruckenden Leistung im Kurzprogramm die Führung übernommen. Ihre Punktzahl von 78,71 Punkten setzt sie vor ihre Landsfrau Kaori Sakamoto (77,23) und die US-Amerikanerin Alysa Liu (76,59). Nakai, die aktuelle Silbermedaillengewinnerin der Vier-Kontinente-Meisterschaften und des Grand-Prix-Finales, zeigte eine herausragende Leistung.

Der triple axel als schlüssel zum erfolg
Nakai gelang als erste Läuferin im Kurzprogramm ein sauberer Triple Axel – ein Sprung, den sie bereits seit ihrem 14. Lebensjahr beherrscht. Dieser riskante Sprung brachte ihr wertvolle Zusatzpunkte ein. Ihre ansonsten fehlerfreie und technisch anspruchsvolle Kür trug dazu bei, dass sie mit einer persönlichen Bestleistung ins freie Programm geht. Es ist eine fantastische Ausgangsposition für die junge Athletin.

Sakamoto beeindruckt mit künstlerischer darbietung
Auf dem zweiten Platz landete Kaori Sakamoto. Die japanische Veteranin, die ihre letzte Saison als Profi bestreitet, zeigte eine emotionale Kür zur Musik von 'Time to Say Goodbye'. Nach einer Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2022 und drei Weltmeistertiteln im letzten olympischen Zyklus präsentierte sie eine beeindruckende Leistung vor dem begeisterten Mailänder Publikum. Die Jury bewertete ihre künstlerischen Komponenten mit 37,15 Punkten – der höchsten Wertung in diesem Bereich.
Liu kämpft sich auf das podest
Das Podest komplettierte die US-Amerikanerin Alysa Liu, die Weltmeisterin von 2022, die 2022 ihre Karriere beendete und 2024 wieder ins Wettkampfgeschehen zurückkehrte. Sie lieferte eine fehlerfreie Kür ab und erreichte mit 76,59 Punkten eine persönliche Bestleistung. Eine überdurchschnittliche Bewertung der künstlerischen Komponenten kompensierte einen kleinen Fehler beim Triple Loop in ihrer Sprungkombination.
Petrosian überzeugt als neutrale athletin
Eine Überraschung gab es von Adeliia Petrosian aus Russland, die als neutrale Athletin antrat. Trotz des Drucks, als zweite Läuferin aufs Eis zu gehen, zeigte sie das beste Kurzprogramm ihrer internationalen Karriere (72,89 Punkte). Ihre saubere Leistung ohne Fehler in den Sprüngen und die hohe Ausführung aller Elemente waren beeindruckend. Sie liegt derzeit auf dem fünften Platz, hat aber das Potenzial, im freien Programm mit ihren Vierfachsprüngen aufzuholen.
Ausblick auf das freie programm
Das Einzel der Damen schließt den Eiskunstlauf bei diesen Spielen ab, nach dem Teamwettbewerb, dem Eistanzen, dem Herren und den Paarläufen. Die Entscheidung fällt im freien Programm am Donnerstag, den 19. Februar. Es verspricht ein spannendes Finale zu werden, bei dem die Athletinnen noch einmal alles geben werden, um die begehrten Medaillen zu gewinnen. Ich bin gespannt, welche Geschichten uns noch erzählt werden!
