Nagelsmann verzichtet auf musiala – der bundestrainer riskiert keine sekunde
Kein Risiko, keine Show, keine Kompromisse. Julian Nagelsmann lässt Jamal Musiala zu Hause – und das ist kein Schnäppchen, sondern eine klare Ansage. Der Bundestrainer verzichtet freiwillig auf seinen wichtigsten Dribbler, weil ein Sprunggelenk zickt. Eine kleine Reaktion, sagt er. Aber genug, um einen Einsatz in der Länderspielpause zu verhindern.
„Ich bringe ihn nicht für zwei Minuten auf den Platz, damit er unter Schmerzen aufdribbelt“, sagt Nagelsmann in Frankfurt. Klar, direkt, ohne Hoffnungsworte. Die Botschaft: Erst kommt die Gesundheit, dann kommt die WM. Und sonst nichts.

Die absprache mit kompany war entscheidend
Vincent Kompany und Nagelsmann telefonieren. Beide wollen dasselbe: Musiala fit für die WM 2026. Kein Spiel in der Schweiz, kein Test gegen Ghana. Stattdessen: Reha in München, Training ohne Druck, Zeit statt Termine. Eine Entscheidung, die selten ist im Profifußball – wo oft jede Minute genutzt wird, egal wie.
Die Fans hatten gehofft, Musiala wieder in Aktion zu sehen. Doch Nagelsmann bleibt hart. „Das bringt nichts“, sagt er. Kein Ton von Wehleidigkeit, kein „wir schauen mal“. Er weiß: Ein halbfitter Musiala ist kein Musiala. Und ein Musiala, der später bricht, ist ein Alptraum für alle.
Die WM rückt näher. 2026 steht vor der Tür. Nagelsmann plant nicht für März, er plant für Juni im nächsten Jahr. Und dafür braucht er seinen Spielmacher bei 100 Prozent. Keine Show, keine Showeinwechslung, keine mediale Nebelkerze. Nur harte, langweilige Medizin. Genau das ist der Plan.
Die Entscheidung ist gefallen. Musiala bleibt in München. Nagelsmann bleibt konsequent. Und wer jetzt denkt, das sei übervorsichtig, der vergisst: Ein Sprunggelenk ist kein Spaß. Und eine WM ohne Musiala wäre noch viel weniger.
