Nagelsmann lässt sané erneut laufen: dfb-elf vor elfenbeinküstenspiel!
Die Vorbereitung auf das zweite Gruppenspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen die Elfenbeinküste ist in vollem Gange, und Bundestrainer Julian Nagelsmann hat in der Abschlusspressekonferenz am Freitag überraschende Statements abgegeben. Während die Erwartungen groß sind, scheint die Aufstellung noch nicht in Stein gemeißelt – insbesondere die Rolle von Leroy Sané sorgt für Gesprächsstoff.

Nagelsmann verteidigt sané – trotz kritik
Die Leistung von Leroy Sané im ersten Gruppenspiel gegen Curacao wurde von vielen Beobachtern kritisiert, doch Nagelsmann hält eisern die Hand. "Ich bin keiner, der sich treiben lässt," betonte der Coach. "Ich wüsste jetzt nicht, warum ich ihn nicht spielen lassen soll." Sané habe sich im Training bewiesen und an seinen Schwächen gearbeitet. Ob er damit die Wogen glättet, bleibt abzuwarten.
Die DFB-Elf kann sich bereits am Samstag gegen die Elfenbeinküste eine Platzierung in der K.o.-Runde sichern. Angesichts der deutlich stärkeren Konkurrenz ist der Druck auf die Mannschaft enorm. Nagelsmann scheint jedoch, zumindest nach außen, entspannt. Er ließ durchblicken, dass er die Startaufstellung vermutlich nicht grundlegend verändern wird, solange alle Spieler fit und gesund sind.
Ein besonderes Augenmerk gilt dem jungen Yan Diomande, der mit nur 19 Jahren bereits ein Schlüsselspieler der Elfenbeinküste ist. Sein Aufstieg von der High School auf die Weltbühne ist eine bemerkenswerte Geschichte, die das Turnier zusätzlich bereichert.
Die Spannung steigt, und die Fans dürfen gespannt sein, welche taktischen Überraschungen Nagelsmann bereithält. Die Pressekonferenz ließ zumindest eines erkennen: Der Bundestrainer ist entschlossen, seinen Weg zu gehen – auch wenn es bedeutet, gegen den Strom zu schwimmen. Die Elfenbeinküste wird alles daran setzen, den Deutschen das Leben schwer zu machen, aber die DFB-Elf ist gewarnt und bereit.
