Nagelsmann kämpft um seinen job: „ich stehe bereit!
Schalke – Der Schock beim DFB sitzt tief. Nach dem bitteren Ausscheiden im Elfmeterschießen gegen Paraguay im Sechzehntelfinale der Weltmeisterschaft hat Bundestrainer Julian Nagelsmann seine Position im Nationalteam verteidigt – und signalisiert Kampfgeist. Der Verband muss sich nun entscheiden, ob er mit dem Coach weitermachen will oder nicht.

Ein klares bekenntnis nach dem k.o.
„Ich stehe bereit, wenn man das möchte, und wenn man mich nicht möchte, muss man mir das sagen“, erklärte Nagelsmann sichtlich frustriert, aber nicht entmutigt, nach dem Spiel bei MagentaTV. Er betonte, dass er keiner sei, der bei Rückschlägen flieht. „Ich bin keiner der wegläuft“, bekräftigte er im ZDF.
Die Situation ist delikat: Nagelsmann hat einen Vertrag beim DFB bis zum Sommer 2028. Eigentlich sollte er die deutsche Nationalmannschaft zur Heim-Europameisterschaft 2028 und zur Nations League führen. Doch das Ausscheiden gegen Paraguay wirft nun erhebliche Fragen auf.
Nagelsmann selbst machte deutlich, dass er weiterhin an seiner Arbeit festhalten möchte. „Ich möchte weitermachen, aber im Fußball hat man es nicht immer in der Hand“, so der Coach. Er signalisierte seine Bereitschaft, sich den Herausforderungen der kommenden Aufgaben zu stellen und die Vorbereitung auf die Europameisterschaft und die Nations League zu übernehmen, sofern der DFB ihm das Vertrauen schenkt.
Die Entscheidung liegt nun beim DFB. Es bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen die Leistung von Nagelsmann während der WM positiv bewerten und ihm die Chance geben, den Umbau des Nationalteams fortzusetzen. Der Druck ist jedoch immens, und die kommenden Tage werden entscheidend sein für die Zukunft des Bundestrainers und der deutschen Fußballnationalmannschaft. Die nächste Weichenstellung könnte bereits in wenigen Tagen erfolgen.
