Oberstdorfer doppelpack bei olympia: geiger und schmid – fast wie brüder

Olympia-vorbereitung: geiger und schmid im harmonie-modus

Vinzenz Geiger und Julian Schmid, beide aus Oberstdorf, prägen das deutsche Team bei den Olympischen Spielen. Die beiden Nordischen Kombinierer sind seit Jahren enge Freunde und teilen sich, wie gewohnt, ein Zimmer. Man könnte sie fast für ein drittes Brüderpaar in dieser Disziplin halten, so eng ist ihr Zusammenhalt. Geiger bestätigte im Gespräch mit SID: „Ja, das kann man wahrscheinlich so sagen. Wir verbringen schon sehr, sehr viel Zeit miteinander.“

Konkurrenz aus österreich und norwegen

Konkurrenz aus österreich und norwegen

Für Österreich greifen Thomas und Stefan Rettenegger nach Medaillen, während Jens Luraas und Einar Luraas Oftebro für Norwegen an den Start gehen. Doch im Fokus steht natürlich das deutsche Duo, das eine außergewöhnliche Vertrautheit ausstrahlt. Die Normalschanze steht am Mittwoch auf dem Programm (Springen 10.00 Uhr, Laufen 13.45 Uhr/ARD und Eurosport).

200 Tage im jahr gemeinsam unterwegs

200 Tage im jahr gemeinsam unterwegs

„Wir sehen uns 200 Tage im Jahr, vermutlich noch mehr. Wir verstehen uns sehr, sehr gut und gehen uns eigentlich kaum auf die Nerven“, erklärte Julian Schmid. Diese Harmonie ist ein wichtiger Faktor für ihre Erfolge. Beide hoffen auf eine Nominierung für den Teamsprint am 19. Februar. Vinzenz Geiger fügte hinzu: „Das wäre natürlich ein Traum und unglaublich cool.“

Dritter oberstdorfer im bunde: johannes rydzek

Allerdings gibt es noch einen dritten Oberstdorfer, der ins Spiel kommt: Johannes Rydzek. Er wird ebenfalls um einen Platz im Team kämpfen. Schmid betonte: „Wir sind hier zu dritt. Und wir sind hier nicht bei 'Wünsch dir was', sondern beim Sport.“ Die Konkurrenz im Team ist somit hoch.

Erfolge in der vergangenheit: silber und gold

Bei der Olympia-Premiere 2022 errangen Geiger und Schmid gemeinsam die Silbermedaille in der Staffel, 2025 folgte Gold bei der Weltmeisterschaft. Diese Erfolge unterstreichen die starke Bindung und das gemeinsame Verständnis der beiden Athleten. Die Teamarbeit ist ein entscheidender Schlüssel zu ihrem Erfolg.

Besondere beziehung: vertrauen und respekt

Geiger beschrieb ihre Beziehung: „Wir verstehen uns einfach super, wir ticken ähnlich. Und wir wissen, wenn einer mal zwei Stunden nichts reden will.“ Diese gegenseitige Akzeptanz und das Vertrauen sind prägend für ihre Zusammenarbeit. Es ist eine Beziehung, die über die sportliche Partnerschaft hinausgeht.

Brüderliche bande auch bei anderen deutschen kombinierern

Auch in der deutschen Kombination gibt es „echte“ Brüder: David (25), Simon (23), Lucas (21) und Elias Mach (18) aus Buchenberg. David und Simon haben bereits im Weltcup gepunktet, doch eine Olympia-Teilnahme ist ihnen bisher verwehrt geblieben. Die Konkurrenz ist groß, aber die jungen Athleten haben das Potenzial, in Zukunft für Furore zu sorgen.