Nordische kombination: geiger und schmid – fast wie brüder auf dem weg zu gold
Olympia-feeling in mailand cortina: geiger und schmid im fokus
Vinzenz Geiger und Julian Schmid, beide aus Oberstdorf, teilen eine besondere Verbundenheit, die an ein Brüderpaar erinnert. Die beiden Athleten verbringen einen Großteil des Jahres miteinander und bereiten sich gemeinsam auf Wettkämpfe vor. Vor dem ersten olympischen Einzelspringen am Mittwoch betont Geiger gegenüber SID: „Wir verbringen schon sehr, sehr viel Zeit miteinander.“ Diese tiefe Freundschaft scheint sich positiv auf ihre Leistungen auszuwirken.
Deutsche hoffnungen auf medaillen
Für Deutschland gehen Geiger und Schmid als Favoriten an den Start. Bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 wollen sie um Gold kämpfen. Doch auch Thomas und Stefan Rettenegger aus Österreich sowie Jens Luraas und Einar Luraas Oftebro aus Norwegen gehören zu den Top-Anwärtern auf eine Medaille. Die Konkurrenz ist also stark, aber das deutsche Duo scheint gut vorbereitet.
Ein teamverständnis, das trägt
Schmid erklärt das gute Zusammenspiel: „Wir sehen uns 200 Tage im Jahr, vermutlich noch mehr. Wir verstehen uns sehr, sehr gut und gehen uns eigentlich kaum auf den Keks.“ Diese Harmonie ist ein wichtiger Faktor für ihren Erfolg. Beide hoffen auf eine Nominierung für den Teamsprint am 19. Februar, doch auch Johannes Rydzek mischt im Rennen um einen Startplatz mit.
Der teamgeist aus oberstdorf
Die Konkurrenz innerhalb des Teams ist groß, wie Schmid betont: „Wir sind hier zu dritt. Und wir sind hier nicht bei ‘Wünsch dir was’, sondern beim Sport.“ Trotzdem herrscht ein respektvoller Umgang miteinander. Die Erfahrung aus gemeinsamen Erfolgen, wie Silber bei Olympia 2022 und Gold bei der WM 2025 in der Staffel (die bei Olympia 2026 nicht mehr im Programm ist), schweißt das Team zusammen.
Eine besondere beziehung
Geiger beschreibt die besondere Beziehung zu Schmid: „Wir verstehen uns einfach super, wir ticken ähnlich. Und wir wissen, wenn einer mal zwei Stunden nichts reden will.“ Diese gegenseitige Rücksichtnahme und das Verständnis füreinander sind entscheidend für ihre erfolgreiche Zusammenarbeit.
Talent aus buchenberg
Auch die Familie Mach aus Buchenberg sorgt für Aufsehen. David (25), Simon (23), Lucas (21) und Elias Mach (18) sind ein Quartett von Brüdern, von denen David und Simon bereits im Weltcup punkten konnten. Ob sie es gemeinsam zu Olympia schaffen, steht noch offen. Der Konkurrenzdruck ist hoch, aber das Potenzial ist vorhanden.
Armbrusters olympia-traum
Auch andere deutsche Athleten träumen von Olympia-Medaille. Armbruster äußerte sich positiv über seine Chancen auf einen Start bei den Spielen. Die Vorfreude auf die Wettkämpfe ist groß und die deutschen Kombinierer sind bestens vorbereitet.
