Sinner: alcaraz-fehlzeit irrelevant – fokus auf madrid!
Madrid fiebert dem Duell der Tennis-Titanen entgegen: Jannik Sinner, aktuell die Nummer 1 der Welt, hat sich kurz vor seinem Start bei der ATP Tour in Madrid zu seiner Beziehung zu Carlos Alcaraz und dessen Absage geäußert. Seine Worte lassen auf einen konzentrierten Athleten schließen, der sich voll und ganz auf das Turnier fokussiert.

Die laureus-begegnung und der verzicht alcaraz'
Sinner zeigte sich erfreut, Carlos Alcaraz bei der jüngsten Laureus-Verleihung getroffen zu haben. “Es war schön, ihn dort zu sehen”, so der Italiener gegenüber Sky Sport. Der Verzicht des Spaniers auf die Teilnahme in Madrid habe seine eigene Entscheidung jedoch keineswegs beeinflusst. Sinner demonstriert damit eine beeindruckende mentale Stärke und Unabhängigkeit von äußeren Umständen.
Für Sinner bietet Madrid eine wichtige Gelegenheit, seine Position in der Weltrangliste weiter zu festigen und den Spanier, der ihm dort in der Vergangenheit Schwierigkeiten bereitet hat, herauszufordern. “Madrid ist für mich immer eine besondere Herausforderung gewesen. Letztes Jahr fehlte ich, und zuvor bin ich nie über das Viertelfinale hinausgekommen. Es ist eine Chance, herauszufinden, wie ich mich hier am besten anpassen kann”, erklärte Sinner.
Die körperliche Verfassung des Weltranglistenführers scheint trotz der intensiven letzten Wochen gut zu sein. “Es war eine lange Zeit mit vielen Spielen, und natürlich spüre ich ein bisschen Müdigkeit, das ist normal. Aber ich fühle mich körperlich gut und bin bereit für die Herausforderungen, die vor mir liegen.”
Was Sinner besonders auszeichnet, ist seine Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. “Ich höre niemandem zu, außer mir selbst und meinem Team. Wir wissen, wie viel Arbeit hinter den Erfolgen steckt. Es war eine sehr wichtige Zeit mit vielen positiven und gewonnenen Spielen, aber ich weiß, dass sich die Saison jederzeit ändern kann. Ich lasse mich nicht von Siegen blenden und stehe auch Niederlagen gelassen entgegen.”
Die Frage, ob diese Einstellung auch in Madrid zum Erfolg führen wird, beantwortet Sinner mit einem bescheidenen Lächeln: “Das werden wir ab morgen sehen.”
