Musiala kämpft zurück – bayern-star lacht trotz rückschlag

Jamal Musiala schlägt sich die Hände vors Gesicht – und ganz München hält den Atem an. Doch der Moment, der auf Social Media als neuer Tiefpunkt gedeutet wurde, war nur ein Scherz mit Reha-Coach Simon Martinello. Kein Drama, keine Tränen, kein Rückschlag.

Die Szene entstand am Mittwoch auf der Terrasse der Säbener Straße. Bild veröffentlichte ein Foto, das den 23-Jährigen mit zusammengeschlagenen Händen zeigt – ein Bild, das schnell zum Rorschach-Test für nervöse Bayern-Fans wurde. Musiala lachte. Martinello auch. Die Deutungshoheit lag wieder einmal bei denen, die zappen, statt zuzuhören.

Die wahrheit hinter dem foto

Musiala arbeitet täglich an seinem Comeback. Die Sprunggelenk-Reaktion, die ihn seit dem Club-WM-Turnier im Juli 2025 begleitet, ist nicht ausgestanden, aber beherrschbar. Kein neuer Befund, keine Komplikationen. Nur ein Spieler, der sich nach drei verpassten Pflichtspielen wieder in die Spur kämpft.

Die Schonung war nötig. Nach dem Humpeln gegen Atalanta am 10. März schalteten Bayern-Mediziner und Bundestrainer Julian Nagelsmann gemeinsam auf Sicherheitsmodus. „Vincent Kompany und ich haben dasselbe Interesse: dass der Spieler erst mal bei Bayern München fit wird“, sagte Nagelsmann. Kein Risiko, keine Eile. Die WM ist noch weit weg, der Sommer noch länger.

Kompany selbst zeigt sich gelassen. „Sorgen mache ich mir überhaupt nicht“, sagte der Belgier – und meinte es ernst. Musiala ist nicht am Boden, sondern im Aufbau. Wer ihn in den letzten Tagen am Trainingsgelände sah, berichtet von einem Athleten, der jeden Sprint mit einem Grinsen quittiert.

Der plan ist klar: ruhe, dann vollgas

Der plan ist klar: ruhe, dann vollgas

Während die Nationalmannschaft auf Schweiz und Ghana blickt, bleibt Musiala in München. Kein Mitleid, kein Makel – nur konsequente Planung. Die nächsten Wochen entscheiden, ob er vor Saisonende noch einmal für den Rekordmeister aufläuft. Die Chancen stehen gut. Die Geduld besser.

Bayern-Fans können aufatmen. Musiala lacht wieder – und diesmal nicht nur über einen Insider-Witz mit dem Reha-Coach.