Mourinho-poker: benfica plantzt notlösung, während real lockt!
Ein Erdbeben droht im europäischen Fußball: Die Zukunft von José Mourinho hängt offenbar an einem seidenen Faden, und die Konsequenzen könnten eine regelrechte Trainer-Kettenreaktion auslösen. Benfica Lissabon bereitet sich bereits auf den möglichen Abgang des Erfolgscoaches vor, während in Madrid die Gerüchte um ein spektakuläres Comeback immer lauter werden.
Silva als plan b: benfica schaut sich um
Wie die portugiesische Sportzeitung „Record“ berichtet, hat Benfica Marco Silva (48) ins Auge gefasst, falls Mourinho überraschend nach Madrid zurückkehrt. Die Ausstiegsklausel im Vertrag des Portugiesen könnte Benfica vor einem Dilemma stellen: Mourinho, der bis 2027 an Benfica gebunden ist, steht angeblich in Verhandlungen mit Real Madrid, wo er zwischen 2010 und 2013 bereits äußerst erfolgreich war. Dort gewann er unter anderem die Meisterschaft und den Pokal – Erinnerungen, die Florentino Pérez, dem Präsidenten der Königlichen, offenbar erneut wecken.
Die Entscheidung soll von Pérez persönlich vorangetrieben werden, der auf Erfahrung und Kontinuität setzt. Doch innerhalb des Vereins gibt es auch kritische Stimmen, die an Mourinhos erste Amtszeit erinnern, die nicht immer von harmonischen Verhältnissen geprägt war. Die Wahrscheinlichkeit eines Comebacks ist also keineswegs gegeben, aber die Gerüchte sind brisant.

Hakimi fällt aus, krüger im bayern-visier
Neben der Trainer-Sehnsucht in Madrid gibt es weitere Entwicklungen im europäischen Fußball. Achraf Hakimi, Leistungsträger von Paris Saint-Germain, fällt verletzungsbedingt für das Rückspiel gegen Bayern München aus. Ein schwerer Schlag für die Pariser, die nun ohne ihren Rechtsverteidiger auf Punktejagd gehen müssen. Parallel dazu weht ein neuer Wind in Deutschland: Bundesliga-Kluben haben ein Auge auf Kathleen Krüger geworfen, die als Topkandidatin für den Posten des Sportvorstands gilt.

Fulham-coach silva: eine naheliegende lösung für benfica
Für Benfica wäre Marco Silva eine naheliegende Lösung, sollte Mourinho tatsächlich nach Madrid abwandern. Der 48-Jährige, der aktuell den FC Fulham in der Premier League trainiert, hat sich dort einen Namen gemacht. Seit 2021 führte er die Londoner zurück in die erste Liga und etablierte sie dort im gesicherten Mittelfeld. Sein Vertrag läuft im Sommer aus, und Silva hat bereits angedeutet, bereit für den nächsten Schritt zu sein. Auch der FC Chelsea soll Interesse an ihm haben.
Silva kennt die portugiesische Liga aus seiner Zeit bei Estoril und Sporting Lissabon bestens und gilt als moderner, entwicklungsstarker Trainer. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Benfica wird versuchen, Mourinho zu halten, doch die Anzeichen für ein Comeback in Madrid verdichten sich zusehends. Sollte Pérez tatsächlich zuschlagen, droht eine regelrechte Trainer-Kettenreaktion, die den europäischen Fußball auf den Kopf stellen könnte.
