Mirco müller eilt lugano zur rechten zeit: playoff-defensive komplett

Die Playoff-Luft wird dünner für die Gegner des HC Lugano. Mirco Müller donnerte gestern wieder über die komplette Trainingsfläche, Calle Dahlström könnte bereits am Samstag in Zürich mitmischen, und auch Aleksi Peltonen schließt langsam auf. Die Trendwende kommt genau einen Tag vor dem Viertelfinal-Auftakt gegen die ZSC Lions.

Der schwede macht den unterschied

Der schwede macht den unterschied

Corriere del Ticino bestätigt: Dahlströms Schoner liegen bereit. Der 29-jährige Schwede absolvierte gestern das erste Mannschaftsschritttraining seit seiner Adduktorenzerrung – und blieb schmerzfrei. Sein Einsatz im Letzigrund hängt nur noch an einer finalen ärztlichen Freigabe am Freitagvormittag. Trainer Tomas Mitell atmet auf: Mit Dahlström bekommt er seine erste Paarung gegen den Top-Scorer der Liga zurück, mit Müller die unverzichtbare Abwehr-Physik und mit Peltonen eine Powerplay-Waffe, die in dieser Saison bereits sieben Treffer aus dem blauen Viereck erzielte.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Ohne Müller kassierte Lugano im Schnitt 3,4 Gegentore, mit ihm nur 2,1. Die Serie gegen Zug (4:1) beendete der Tessiner mit der jüngsten Formation der Saison – jetzt droht der Gegner eine noch tiefere Blaupause. Die Lions kontern mit dem Heimrecht, nicht aber mit ihrer kompletten Startformation: Verteidiger Christian Djoos laboriert weiterhin an einer Schulter-Prellung.

Für die Fans verspricht das Duell ein Speed-Upgrade. Müller liefert die harte Schiene, Dahlström den ersten Pass und Peltonen den Handgelenksschuss aus der Drehung. Die Playoff-Trommeln schlagen bereits – und Lugano schickt seine verletzten Solisten zurück auf die Bühne, pünktlich zur Premiere.