Milano cortina brennt: jetzt jagt italien gold im alpinen ski-paradies
Die 14. Winter-Paralympics sind endlich im Wettkampf-Modus. Nach dem spektakulären Auftakt in der Arena von Verona geht es am ersten offiziellen Wettkampftag um Edelmetall – und die italienische Mannschaft hat ihre Sturmglocken vor allem im alpinen Skisport geladen.
Die favoriten stehen schon in der startbucht
Martina Vozza und Chiara Mazzel starten um 09.30 Uhr in die Abfahrt der sehbehinderten Damen, nur 20 Minuten später folgt Giacomo Bertagnolli im Männer-Rennen. Mit Marco Pisani im Biathlon-Sprint und René De Silvestro im Sit-Ski geht die Jagd auf Podestplätze über die ganze Breite der Disziplinen. Snowboard-Cross und Rollstuhl-Curling runden ein Programm ab, das von 09.30 Uhr bis abends um 20.15 Uhr durchzieht.
50 Jahre nach österreich wird geschichte neu geschrieben
Der Flamme, die Francesca Porcellato und Gianmaria Del Maistro in der Gladiatoren-Arena entzündeten, folgt heute der knallende Startschuss der Rennen. Die Erzählungen dahinter sind nicht weniger laut: Oksana, das Kind von Tschernobyl, das über osteuropäische Waisenhäuser und US-Adoption zur Rennpiste fand. Declan, der nach einer Beinamputation im Krankenhaus schon den ersten Hockey-Schläger schwang. Und der Aigner-Clan, fünf Geschwister, die zusammen genommen schon jetzt in die Top Ten des ewigen Medaillenspasses einziehen würden.
Was heute zählt, sind Sekundenbruchteile. Die italienische Delegation hat sich auf die Disziplinen konzentriert, in denen die Piste am meisten zählt: Alpine Abfahrt und Biathlon-Sprint. Die Wetterprognose verspricht strahlenden Sonnenschein und harte Eisspuren – ideale Voraussetzungen für spektakuläre Abfahrten und knallharte Schießergebnisse.
Übertragen wird das Ganze live auf Rai 2, Rai Sport und via Stream auf RaiPlay. Wer heute zündet, kann sich mit einem ersten, unvergesslichen Bild in die Geschichtsbücher der italischen Winter-Paralympics 2026 katapultieren. Die Uhr tickt – und die Pisten warten nicht.
