Draisaitl versinkt im tiefschnee – knoblauch zündet notsignal

Die Edmonton Oilers rutschen immer tiefer in den Playoff-Sumpf. Gegen die Carolina Hurricanes kassierten sie eine 3:6-Schlappe, Leon Draisaitl blieb mit einem Assist auf dem Eis, das schon wieder nach Verzweiflung roch.

Knoblauch schickt seine stars ins gewitter

Kris Knoblauch wartet nicht mehr auf Selbsterkenntnis. „Wir stehen kurz davor, die Playoffs zu verpassen“, donnerte der Coach nach dem Abpfiff durch die Reihen. Die Worte klangen wie ein Eishockey-Fegefeuer: „Wir können nicht darauf warten, unser Spiel in den Playoffs zu finden – wir müssen erst einmal hinkommen.“

Die Zahlen sind längst kein Warnschuss mehr, sondern ein Volltreffer in die Saisonplanung. Nach 63 Spielen hockt Edmonton auf Rang sieben im Western Conference – ein Platz, der momentan nur das letzte Ticket fürs Postseason-Bingo sichert. Die Luft wird dünner, die Spiele aber schneller.

Moritz Seider erlebte in Detroit ein ähnliches Desaster. Die Red Wings unterlagen Florida 1:3, alle drei Treffer schoss Matthew Tkachuk – ein US-Olympiasieger, der sich selbst ein Torfestival schrieb, während Seider hinten einreihte. Nur Nico Sturm durfte lächeln: Mit den Minnesota Wild setzten sie sich 4:2 in Vegas durch und hielten ihre Karte in der Wild-Card-Runde warm.

Die Uhr tickt. In zwei Wochen entscheidet sich, ob Draisaitl und Co. im Mai noch um den Stanley Cup kämpfen oder bloß um Urlaubsziele. Knoblauch hat die Ampel auf Rot geschaltet – jetzt muss seine Mannschaft Gas geben, sonst wird die Saison einfach zur Eisdecke, unter der sich Edmontons Traue begraben liegt.