Milan-legende abbiati: allegri ist mein mann!
Mailand – Ein freundliches Wiedersehen zwischen alten Bekannten, ein sportlicher Nachmittag und ein paar offene Worte: Das war der 13. Claudio Lippi Memorial im Puma House of Football. Ehemalige Spieler des AC Mailand, Musiker, Journalisten und Influencer traten in einer „Familien“-Partie gegeneinander an – Rot gegen Weiß. Doch neben dem sportlichen Rahmen bot die Veranstaltung auch die Gelegenheit für einige interessante Äußerungen, insbesondere von der Milan-Ikone Christian Abbiati.
Die enttäuschung über den fünften platz und die zukunftspläne
Die 5:4 Niederlage der Roten gegen die Weißen, angeführt vom wiederauferstandenen Jeda, der einen Dreierpack erzielte, spielte im Hintergrund. Abbiati, der trotz seines Alters von 48 Jahren immer noch eine respektable Leistung zeigte, ließ die aktuelle Situation des AC Mailand nicht unerwähnt. „Wir hatten uns eine andere Saison erhofft, mit der Qualifikation für die ChampionsLeague. Es ist eine Enttäuschung, wir müssen an die Zukunft denken“, erklärte der frühere Torwart.
Was die Mailänder nun brauchen, ist laut Abbiati eine klare Strategie und Geschlossenheit. „Das Projekt muss geteilt und mindestens zwei bis drei Jahre laufen“, forderte er. Die Frage nach der Leistung von Torwart Mike Maignan, der in dieser Saison mit Leistungsschwankungen zu kämpfen hatte, wurde ebenfalls angesprochen. Abbiati relativierte: „Wenn ein Torwart einen so gut an uns gewöhnt hat, wird die erste schlechte Leistung falsch bewertet. Das habe ich auch schon bei Donnarumma gesagt: Mike ist und bleibt eine Nummer eins.“

Abbiatis schwarm: max allegri
Doch wer hat die ungeteilte Sympathie des ehemaligen Mailänder Keepers? Max Allegri. „Ich sehe ihn gut in Neapel, so wie ich ihn auch in Mailand gut fand. Ich bin ein Fan von ihm, es tut mir leid, wie es dort geendet hat“, gestand Abbiati. Die Worte des Routiniers zeigen, dass er weiterhin an den Fähigkeiten des Trainers glaubt und ihm eine erfolgreiche Zukunft wünscht. Die Vergangenheit des AC Mailand ist reich an Legenden, und Abbiatis Kommentare unterstreichen die tiefe Verbundenheit, die diese Spieler mit dem Verein haben – und die Notwendigkeit für den Mailänder Klub, wieder zu alter Stärke zurückzufinden.
