Mikaela shiffrin verpasst olympia-medaille – der fluch geht weiter?

Mikaela shiffrin: wieder kein olympia-gold in der team-kombination

Mailand Cortina 2026 – Die alpine Skirennwelt erlebte gestern einen weiteren Rückschlag für Mikaela Shiffrin. Die US-amerikanische Ausnahmeathletin, mit 108 Weltcupsiegen und 15 WM-Medaillen, darunter acht goldenen, konnte in der Team-Kombination bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 keine Medaille gewinnen. Der Traum vom Olympia-Gold scheint sich für Shiffrin erneut zu verzögern.

Spannung bis zum schluss: österreich jubelt, shiffrin bleibt hinter den erwartungen

Nach dem starken Lauf ihrer Teamkollegin Breezy Johnson in der Abfahrt, die mit einem Vorsprung an die Slalom-Spezialistin Shiffrin übergab, schien eine Medaille sicher. Doch im Slalom zeigte Shiffrin Nerven. Eine Sekunde Rückstand auf Emma Aicher, die beste Slalomfahrerin des Tages, besiegelte das Ergebnis. Aus einem Vorsprung von sechs Hundertstelsekunden wurden 0,31 Sekunden Rückstand und Platz vier für das US-Team.

Aicher analysiert shiffrins leistung: „sie ist kein mensch aus stahl“

Aicher analysiert shiffrins leistung: „sie ist kein mensch aus stahl“

Emma Aicher, gemeinsam mit Kira Weidle-Winkelmann Silbermedaillengewinnerin, äußerte sich nach dem Rennen: „Mikaela zeigt eigentlich jedes Wochenende, dass sie im Slalom unschlagbar ist. Heute hat man gesehen, dass sie einfach ein Mensch ist und keine Maschine.“ Sie fügte hinzu, dass es möglicherweise einfach ein schlechter Tag für Shiffrin war, betonte aber gleichzeitig, dass man sie im Slalom immer auf der Rechnung haben müsse.

Shiffrins olympia-leidensweg: ein muster wiederholt sich

Shiffrins olympia-leidensweg: ein muster wiederholt sich

Es ist nicht das erste Mal, dass Shiffrin bei Olympischen Spielen hinter den Erwartungen zurückbleibt. Bei den Spielen 2022 in Peking schied sie in den technischen Disziplinen frühzeitig aus, und bei den Team-Events landete die USA auf Platz vier. Die Bilanz von null Medaillen bei sechs Versuchen ist für eine Fahrerin ihres Formats ernüchternd.

Humor und lockerheit vor dem rennen: shiffrin versucht, den druck zu nehmen

Humor und lockerheit vor dem rennen: shiffrin versucht, den druck zu nehmen

Vor der Team-Kombination versuchte Shiffrin, die Situation mit Humor zu nehmen. Sie kommentierte ein Bild von sich in Fahrposition mit den Worten: „Danke, dass ihr ein Bild genommen habt, das mich stehend zeigt.“ Auch in den sozialen Medien zeigte sie sich locker und plauderte über einen kleinen „Rasier-Fauxpas“ an ihrer Augenbraue.

Der druck steigt: nur noch zwei chancen auf olympia-gold

Der druck steigt: nur noch zwei chancen auf olympia-gold

Trotz der Enttäuschung in der Team-Kombination gibt Shiffrin nicht auf. Sie hat noch zwei Chancen auf eine Medaille im Riesenslalom und Slalom. Frank Wörndl, Olympia-Zweiter von 1988, erklärte gegenüber Eurosport: „Mikaela ist eine unglaublich sensible Läuferin. Offenbar hat sie bei Olympia nicht das ‚US-Gen‘.“

Shiffrins reaktion: „süßbitter“ und blick nach vorn

Shiffrin selbst nahm die Niederlage gelassen auf: „Ich würde es ‚süßbitter‘ nennen anstatt ‚bittersüß‘.“ Sie lobte ihre Teamkollegin Breezy Johnson und betonte, dass es eine Ehre gewesen sei, mit ihr im Team zu stehen. Sie kündigte an, dass sie aus dem Fehler lernen und die Piste besser attackieren müsse.

Expertenmeinung: rebensburg glaubt an shiffrins comeback

Viktoria Rebensburg, Eurosport-Expertin, zeigte sich zuversichtlich, dass Shiffrin im Slalom noch einmal zuschlagen kann: „Sie ist einfach nicht so in den Rhythmus reingekommen. Irgendwas hat sie zurückgehalten. Ich glaube schon, dass sie hier in Cortina noch etwas reißen wird.“

Nächster anlauf: riesenslalom am 15. februar

Am 15. Februar hat Shiffrin im Riesenslalom die nächste Chance, ihre olympische Geschichte umzuschreiben. Die Spannung ist groß und die Fans hoffen auf eine starke Leistung der US-Dominatorin.