Mick foley schockt wrestling-welt: wechsel zu aew!

Die Wrestling-Szene steht Kopf: Hardcore-Legende Mick Foley hat sich von der WWE abgewandt und schließt sich All Elite Wrestling (AEW) an. Ein überraschender Schritt, der nicht nur Fans, sondern auch Brancheninsider gleichermaßen verstört. Der Deal soll über einen längeren Zeitraum laufen, was den Personal-Coup für AEW noch wertvoller macht.

Foleys entscheidung: ein politischer akt

Der 60-jährige Foley begründete seinen Ausstieg bei WWE mit seiner Ablehnung gegenüber der Nähe des Unternehmens zu US-Präsident Donald Trump. Er wolle nicht länger eine Firma repräsentieren, die, wie er sagt, einen Mann „verhätschelt, der kein Mitgefühl hat und unser Land in Richtung Autokratie marschieren lässt“. Diese scharfe Kritik richtete sich insbesondere gegen Trumps Äußerungen im Zusammenhang mit dem Mord an Hollywood-Regisseur Rob Reiner und dessen Ehefrau. Ein Statement, das Foley als den Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, bezeichnete.

Die Verbindung zwischen WWE und Trump ist seit Jahren bekannt. So ist „Triple H“ Paul Levesque, einer der engsten Vertrauten von Trump, Teil einer Regierungsinitiative für Fitness und Ernährung und war bereits mehrfach im Weißen Haus zu Gast. Auch die Schwiegermutter von Vince McMahon, Linda McMahon, bekleidet derzeit das Amt der Bildungsministerin. Für Foley, der in seinen Rollen als Mankind und Cactus Jack einst einer der größten Rivalen von Triple H war, war dies der endgültige Grund für seinen Abschied.

Aew feiert die verpflichtung: mehr als nur ein gastauftritt

Aew feiert die verpflichtung: mehr als nur ein gastauftritt

AEW-Boss Tony Khan sprach von Foleys „erstem Abend in der Promotion“ und deutete an, dass Foley eine wichtige Rolle in der kommenden Fehde zwischen dem Champion Darby Allin und Ex-Titelträger MJF spielen könnte. Die beiden Wrestler treffen in einem „Hair vs. Title Match“ aufeinander, bei dem Allin seinen Titel aufs Spiel setzt und MJF seine Haare. Die Vorgeschichte zwischen Foley und MJF, die bis in die Jahre zurückreicht, als Foley einen Comeback-Auftritt plante, der jedoch aus gesundheitlichen Gründen scheiterte, macht die Situation noch brisanter.

Bereits am Sonntag wird Foley als Moderator der Preshow von Double or Nothing in New York auftreten. Doch die Zeichen deuten auf eine deutlich längere und aktivere Rolle hin. Ob er tatsächlich in die World-Title-Fehde eingreift, bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Mick Foleys Wechsel zu AEW ist ein Erdbeben für die Wrestling-Welt und verspricht packende Geschichten und unvergessliche Momente.

Die Entscheidung Foleys ist ein klares Statement gegen politische Einflussnahme im Sport und ein Zeichen dafür, dass moralische Prinzipien auch im Unterhaltungsgeschäft eine Rolle spielen können. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen dieser Schritt auf die WWE haben wird und wie sich die Rivalität zwischen WWE und AEW in Zukunft entwickeln wird. Doch eines ist gewiss: Mick Foley hat mit seiner Entscheidung eine neue Ära im Wrestling eingeläutet.