Messi-comeback in sicht: argentinien vor wm-finale?
Buenos Aires – Die Fußballwelt hält den Atem an: Lionel Messi, der unangefochtene Star Argentiniens, könnte doch noch rechtzeitig zur WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) einsatzbereit sein. Nach seiner Verletzung im Dress von Inter Miami deutet alles darauf hin, dass der achtmalige Ballon d’Or-Gewinner bald wieder auf dem Platz stehen wird.
Scaloni macht hoffnungen: messi trainiert bereits
Nationaltrainer Lionel Scaloni äußerte sich optimistisch: „Leo geht es gut, er hat bereits teilweise mit der Mannschaft trainiert, er ist nicht mehr komplett abgesetzt.“ Diese Worte sind für die argentinischen Fans ein echter Lichtblick, besonders angesichts der anstehenden Testspiele gegen Honduras (Sonntag, 2.00 Uhr MESZ) und Island (Mittwoch, 3.00 Uhr MESZ). Es scheint möglich, dass Messi in diesen Partien zumindest einige Minuten Einsatzzeit erhält, um seine Fitness vor dem WM-Auftakt am 17. Juni gegen Algerien zu überprüfen.
Doch neben der möglichen Rückkehr des Superstars gibt es auch Sorgenfalten im argentinischen Lager. Stammtorhüter Emiliano Martínez fällt verletzungstechnisch aus – ein Fingerbruch setzt ihn für beide Testspiele außer Gefecht. Auch die Außenverteidiger Nahuel Molina und Gonzalo Montiel kämpfen mit Muskelproblemen, während Innenverteidiger Cristian Romero nach Kniebeschwerden langsam wieder ins Mannschaftstraining integriert wird. Diese Personallage eröffnet Nicolás Capaldo, dem Hamburger SV-Mittelfeldspieler, eine überraschende Chance.

Chance für capaldo: debüt im nationalteam?
Obwohl Capaldo es nicht in den WM-Kader geschafft hat, wurde er für die Testspiele nominiert und könnte nun sein Debüt im argentinischen Nationalteam feiern. Ein bemerkenswertes Beispiel dafür, wie sich die Gegebenheiten durch die Ausfälle anderer Spieler dramatisch verändern können. Die Lage ist angespannt, aber Scaloni scheint optimistisch. „Die Lage verbessert sich“, sagte er. „Die kommende Woche wird zeigen, wo genau wir stehen.“
Die Frage, welche Offensivkräfte neben Messi überhaupt zur Verfügung stehen, bleibt offen. Nicolás Paz, Leandro Paredes und Julián Álvarez kämpfen ebenfalls mit Blessuren und sollen in den Tests geschont werden, um sie für die WM zu schonen. Scaloni muss nun klug kombinieren, um ein möglichst starkes und belastbares Team für die WM zu formen. Die Gruppe J mit Österreich, Jordanien und Algerien wird eine echte Herausforderung.
Die Vorfreude auf die Weltmeisterschaft steigt, und die Fans hoffen, dass Argentinien mit einem Messi in Topform in die Saison starten kann. Die nächsten Tage werden entscheidend sein, um die endgültige Aufstellung und die Form des Teams zu beurteilen. Die Welt erwartet ein starkes Argentinien – Scaloni muss liefern.
