Messi gesteht: das größte bedauern seiner karriere hat nichts mit fußball zu tun

Lionel messi: ein geständnis aus dem herzen

Lionel Messi, die Fußballlegende, hat in einem selten offenen Interview im mexikanischen Podcast „Miro de Atras“ persönliche Einblicke gewährt und ein überraschendes Bedauern geäußert. Es geht dabei nicht um verlorene Titel oder dramatische Finalniederlagen, sondern um etwas ganz anderes, das den 38-Jährigen bis heute beschäftigt. Der Weltmeister offenbarte eine Schwäche, die ihm in vielen Situationen zu schaffen gemacht hat.

Das unerwartete bedauern: fehlende sprachkenntnisse

Das unerwartete bedauern: fehlende sprachkenntnisse

„Ich bereue viele Dinge“, so Messi im Podcast. Doch es waren keine sportlichen Themen, die er dabei ansprach. Vielmehr erklärte er, dass er es bedauert, als Kind nicht Englisch gelernt zu haben. „Ich hatte genügend Zeit dafür, zumindest Englisch zu lernen, aber ich tat es nicht. Das bereue ich zutiefst“, gestand er. Diese fehlenden Sprachkenntnisse hätten ihn immer wieder eingeholt und in unangenehme Situationen gebracht.

Unangenehme situationen mit internationalen persönlichkeiten

Unangenehme situationen mit internationalen persönlichkeiten

„Ich habe Situationen erlebt, in denen ich mit unglaublichen und spektakulären Persönlichkeiten hätte reden können, und fühlte mich dann immer ziemlich ungebildet“, erklärte Messi. Er habe sich dabei oft unwohlgefühlt und sich gefragt: „Was für ein Idiot bin ich?“ Dieses Gefühl der Hilflosigkeit, nicht kommunizieren zu können, habe ihn sehr belastet. Es zeigt eine verletzliche Seite des Superstars.

Schlechte schulzeit und die bedeutung des fußballs

Schlechte schulzeit und die bedeutung des fußballs

Messi reflektierte auch seine Schulzeit. Sein letztes Schuljahr in Argentinien sei ein „Desaster“ gewesen. Gleichzeitig betonte er jedoch: „Du lernst durch den Fußball viel, und er vermittelt viele Werte.“ Der Fußball habe ihm nicht nur sportliche Fähigkeiten, sondern auch wichtige soziale Kompetenzen und Lebensweisheiten vermittelt. Seine Ausbildung in „La Masia“ in Barcelona, wohin er bereits mit 13 Jahren zog, war maßgeblich für seine Entwicklung.

Frust in der mls: wutausbruch nach niederlage

Sportlich läuft es für Messi derzeit nicht optimal. Sein Team, Inter Miami, verlor zum Saisonauftakt in der MLS mit 0:3 gegen Los Angeles FC. Der Weltstar war weitgehend abgemeldet und wurde wiederholt hart angegangen. Nach dem Abpfiff kochten die Emotionen hoch. Videos zeigen, wie Messi wütend in Richtung der Schiedsrichterkabine marschiert und sogar die Tür öffnet, um die Schiedsrichter zur Rede zu stellen. Sein Teamkollege Luis Suárez konnte ihn jedoch beruhigen und eine Eskalation verhindern.

Nächste chance zur rehabilitation

Inter Miami hat bereits am Montag die Chance, sich gegen Orlando City zu rehabilitieren. Der Vorfall zeigt eine ungewohnt verletzliche Seite des sonst so ruhigen Superstars. Zwischen dem Fehlstart in der MLS und dem ehrlichen Geständnis über seine Sprachkenntnisse offenbart Messi eine menschliche Seite, die seine Fans überrascht und ihm noch näherbringt.