Mercedes c 43 amg: frische details bei testfahrten in sestriere!

Überraschung in den italienischen Alpen: Unsere Späher haben eine getarnte Mercedes C 43 AMG bei intensiven Testfahrten in Sestriere entdeckt. Obwohl das Modell kürzlich ein Facelift erhalten hat und sich nun optisch an die große S-Klasse anlehnt, scheinen die Ingenieure von Mercedes in Sindelfingen die Frontpartie weiter verfeinert zu haben – und das deutlicher, als zunächst angenommen.

Aggressiveres design durch neue lufteinlässe

Der auffälligste Unterschied liegt in der Frontschürze. Neben der bereits bekannten „Panamericana“-Grillleiste wurden zusätzliche Lufteinlässe im unteren Bereich integriert. Diese sollen die Kühlung der vorderen Bremsen erheblich verbessern, was angesichts des Fokus der Testfahrt auf das Bremssystem durchaus sinnvoll ist. Die verbauten Bremsscheiben und Bremssättel wirken dabei verdächtig nach C 63 AMG Bauteilen – ein Hinweis auf eine mögliche Leistungssteigerung?

Auch optisch gab es Neuerungen: Die Scheinwerfer wurden leicht modifiziert, insbesondere die Tagfahrlichtleisten, die nun deutlicher an das Mercedes-Stern-Logo erinnern. Das gilt auch für die Rückleuchten, die durch eine spezielle Anordnung der LEDs einen fast dreidimensionalen Stern-Effekt erzeugen. Ein echter Hingucker!

Verbesserte bremsleistung und bekannte technik

Verbesserte bremsleistung und bekannte technik

Unter der Haube werkelt weiterhin der bekannte 1,991 cm³ Reihenvierzylinder-Turbobenziner mit Mild-Hybrid-Technologie, der 416 PS und 500 Nm Drehmoment liefert. Die Kraft wird über ein 9-Gang AMG Speedshift MCT Getriebe und den 4MATIC+ Allradantrieb auf die Straße gebracht. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h gelingt dem Wagen in lediglich 4,3 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h begrenzt – optional sogar auf 265 km/h mit dem AMG Driver's Package.

Die verbauten adaptiven AMG Ride Control Dämpfer und die optional erhältliche Hinterradlenkung sorgen für ein agiles Fahrverhalten, das auch anspruchsvolle Bergkurven wie in Sestriere mühelos meistert. Es bleibt abzuwarten, ob die entdeckten Modifikationen Teil einer umfassenderen Modellpflege sind oder lediglich auf die spezifischen Anforderungen der Testfahrt zugeschnitten wurden. Fest steht: Die neue C 43 AMG wird zweifellos für Furore sorgen.

Die Beobachtung in Sestriere lässt vermuten, dass Mercedes die C 43 AMG noch sportlicher und dynamischer gestalten will. Die Frage ist, ob die erhöhte Belastung der Bremsen durch die potentere Motorisierung eine notwendige Anpassung des Bremssystems erfordert hat. Nur die Zeit wird es zeigen, aber eines ist klar: Die C 43 AMG bleibt ein begehrter Sportwagen für Puristen und Performance-Enthusiasten.