Kimmich-debatte eskaliert: kramer ford rückkehr ins zentrum!

Die Diskussion um Joshua Kimmichs Rolle im DFB-Team flammt nach den Leistungen bei der WM 2026 neu auf. Christoph Kramer, ehemaliger Nationalspieler, schloss sich der Kritik an und forderte eine Umpositionierung des Kapitäns – eine Forderung, die in der Fußballnation Deutschland für Aufsehen sorgt.

Kramer: kimmichs einfluss leidet unter der position als rechtsverteidiger

Kramer: kimmichs einfluss leidet unter der position als rechtsverteidiger

Kramer äußerte sich im ZDF deutlich: „Mir reicht sein Impact auf unser Spiel nicht, für so einen Spieler wie Joshua Kimmich.“ Seine Argumentation ist klar: Im Zentrum hat Kimmich die Möglichkeit, seine Stärken voll auszuspielen. Dort könne er „den Rhythmus bestimmen, was er herausragend kann.“ Die Verpflichtung als Rechtsverteidiger, wie sie von Bundestrainer Julian Nagelsmann gewählt wurde, schränkt ihn in seiner Spielgestaltung ein.

Die jüngsten Auftritte von Felix Nmecha und Aleksandar Pavlovic im Mittelfeld waren zwar nicht von schlechter Qualität, doch Kramer sieht im Zentrum die optimale Position für Kimmich. Er betonte, dass er Kimmich „mit vielen Ballkontakten sehen“ möchte. Ein Blick auf die Statistiken untermauert seine These: In den drei Vorrundenspielen registrierte Kramer lediglich zwei Chipbälle hinter die Kette und keinerlei Flanken von Kimmich. Stattdessen sei der Kapitän „viel in der Restverteidigung gefordert, wo er eigentlich nicht seine Stärken hat.“

Doch Kramer relativierte seine Kritik auch: „Ich finde es nicht schlecht, wenn er rechts spielt“, räumte er ein. „Aber wir spielen ja nicht rechts mit ihm. Wir spielen mit einer Dreierkette im Aufbau. Das sind eher einfache Aufgaben.“ Es geht ihm darum, dass Kimmichs Potential nicht zugunsten taktischer Notwendigkeiten unterfordert wird. Es ist ein Balanceakt zwischen der Anpassung an das System und der optimalen Nutzung der individuellen Fähigkeiten eines Weltklassespielers.

Die Forderung nach einer Umpositionierung Kimmichs wird von anderen Experten wie Lothar Matthäus und Philipp Lahm ebenfalls unterstützt. Die Frage ist nun, ob Nagelsmann bereit ist, auf diese Expertise zu hören und Kimmich wieder ins Zentrum zu stellen. Denn eines ist klar: Ein Kimmich, der seine Stärken ausspielen kann, ist für die deutsche Nationalmannschaft ungemein wertvoller.

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Debatte um Kimmichs Positionierung zu einer Veränderung in der Taktik des DFB-Teams führt. Die Fans und Experten blicken gespannt auf die nächsten Entscheidungen von Bundestrainer Nagelsmann. Kimmichs Rolle wird die Zukunft des deutschen Fußball bestimmt.